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Forum > The Scene > Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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AnalogueLab
Registrierter Benutzer
Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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09-08-2013, 15:24

Hallo interessierter Musiker,

ich schreibe derzeit eine Forschungsarbeit, die sich mit dem Thema elektronischer Musikproduktion auseinandersetzt. Die Idee ist es, Tracks, die mit jeweils 100 % Hardware gemacht wurden, mit Tracks zu vergleichen, die komplett in der Software entstanden sind (der Vergleich erfolgt über Testpersonen, diese sind in 3 Kathegorien unterteilt - Gelegenheitskonsumenten, interessierte Konsumenten und Selbstschaffende Konsumenten). Hierfür benötige ich noch Produzenten, die jeweils einen Hard- und Softwaretrack DESSELBEN Genres zur Verfügung stellen können/möchten. Sobald eine Auswahl von mindestens 5 verschiedenen Genres gegeben ist, werden die Testpersonen befragt, welches Genre sie beurteilen möchten (jemand der nie Ambientmusik hört, kann sich nur schwer eine fundierte Meinung bilden) und füllen nach dem Testhören auf die jeweilige Kathegorie zugeschnittene Fragebögen aus.

Ziel der Arbeit ist es, wissenschaftlich fundierte, empirisch erforschte Aussagen über die ewige Soft- und Hardwaredebatte treffen zu können. Ich hoffe, jemanden für diese Idee begeistern zu können. Ich habe bereits mit vielen, teilweise sehr etablierten Musikern kommuniziert, einige davon verwiesen mich an dieses Forum, da es bei Profimusikern aufgrund anderer Projekte schlicht und ergreifend an Zeit mangelt.

Im Anhang befindet sich ein .pdf, das die Forschung noch einmal etwas detaillierter zusammenfasst, aber dennoch recht überschaubar ist (man will ja den potentiell Interessierten nicht mit einer übertriebenen Fülle Text überfordern)

Kontaktiert mich bitte via PM, wenn ihr Fragen habt. Da das Thema in diesem Post ja doch etwas ausgefallener ist, bitte ich euch, mich darauf hinzuweisen, sollte ich am falschen Spot des Forums gepostet haben.



Viele Liebe Grüße und danke für eure Zeit,


Matthias
Angehängte Dateien
Dateityp: pdf BACHELOR.pdf (52,8 KB, 56x aufgerufen)
 
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AnalogueLab ist offline
escii
hat den Überblick
AW: Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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Benutzerbild von escii
09-08-2013, 16:26

Kann leider nur Softtracks zur Verfügung stellen. Ich fürchte auch, dass der Muwi Prof wenig Lust hat die zu hören...Ist halt kein Mahler


#nichtgutzuwissenundso

https://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde

„Ich bin zu gut für diese Welt“. Wer hätte nicht schon einmal – oder tausendmal – diesen Gedanken gehabt? Wir sind alle viel zu gut. Wir bemühen uns ständig um unsere Arbeit, unsere Familie, unsere Mitmenschen, die Umwelt usw. Und trotzdem ist nur diese Welt dabei herausgekommen, die wir beim Blick aus dem Fenster oder in den Nachrichten sehen. Komisch, oder?
schranz hans
audiosexuelle drecksau
AW: Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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Benutzerbild von schranz hans
09-08-2013, 16:34


Zitat von AnalogueLab:
Ziel der Arbeit ist es, wissenschaftlich fundierte, empirisch erforschte Aussagen über die ewige Soft- und Hardwaredebatte treffen zu können.

Um da empirische Aussagen treffen zu können, brauchste aber verdammt viele tracks, oder?


__

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ztughvdghj
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AW: Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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09-08-2013, 16:42


Zitat von schranz hans:
Um da empirische Aussagen treffen zu können, brauchste aber verdammt viele tracks, oder?

Und die müssten gewiss erstmal produziert werden. I.d.R. nutzt man doch Hard- und Software parallel. Hardware only könnte ich derzeit gar nicht machen, weil ich keinen "harten" Drummie habe.
 
Beiträge: n/a
Starkstrom
Azubi - ein Leben lang
AW: Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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Benutzerbild von Starkstrom
09-08-2013, 18:34

Das Hauptproblem der ganzen Geschichte sehe ich doch eher darin, dass sich bei jemandem der viel mit Hardware spielt die Hardware-Tracks normalerweise wohl immer besser anhören als die Software-Tracks, da ein Hardware-Hansel eher weniger Kohle in die Hardware seines Rechners investiert, als in Instrumente....
Umgekehrt vermutlich genauso.....

.....jetz mal rein von dem akustischen Erlebnis her......


Der Umfang dessen was man als Musik bezeichnet ist sehr individuell und wird lediglich von den eigenen Empfindungen und dem musikalischen Horizont begrenzt

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09-08-2013, 18:38

Aaron Funk (Venetian Snares) nutzt AFAIK nur Software. Ich wüsste gar nicht, wie man das mit Hardware überhaupt realisieren könnte.
Kommt auf die Stilrichtung an. Ambientes Sequencergeblubber gewinnt durch analoge Hardware sicherlich einiges. Drones wiederum seh ich unentschieden. Fast würde ich sagen, Reaktor liegt hier vorne.
 
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schranz hans
audiosexuelle drecksau
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Benutzerbild von schranz hans
09-08-2013, 19:11

wenns um den klang geht, ist die frage auch: hardware analog oder digital? digitale hardware unterscheidet sich ja im quasi klanglich nicht von software, weil beides nach dem selben grundprinzip funktioniert...
anyway, ich glaube eh nicht, dass bei blindtests zwischen bspw. einem analogen synth und einem guten digitalen (software)synth (der analogen sound emuliert) unterschieden werden kann - dazu ist die software heutzutage einfach zu gut. das wird so sein wie bei der ewigen vinyl/cd-debatte, wo die testpersonen bei blindtests auch keinen unterschied feststellen konnten.


__

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Audiohead
CLONE GENERATION
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Benutzerbild von Audiohead
09-08-2013, 19:16


Zitat von Starkstrom:
Das Hauptproblem der ganzen Geschichte sehe ich doch eher darin, dass sich bei jemandem der viel mit Hardware spielt die Hardware-Tracks normalerweise wohl immer besser anhören als die Software-Tracks, da ein Hardware-Hansel eher weniger Kohle in die Hardware seines Rechners investiert, als in Instrumente....
Umgekehrt vermutlich genauso.....

.....jetz mal rein von dem akustischen Erlebnis her......

das habe ich schon mehrfach anders gehört, ist nicht zwangsläufig so das Hardware only Menschen klanglich bessere Ergebnisse abliefern.

Das hängt meist von mehreren Parametern ab..


http://soundcloud.com/audiohead

"Früher habe ich immer auf alle Tasten auf einmal gehauen - die richtigen Töne werden schon dabei sein."
Audiohead
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Benutzerbild von Audiohead
09-08-2013, 19:37

Hier mal ein Track nur mit einem Hardwaregerät LIVE geschraubt, in einem Rutsch (Master Out) :



Hier einer komplett mit Software only gemacht:



nochmal komplett Software:



http://soundcloud.com/audiohead

"Früher habe ich immer auf alle Tasten auf einmal gehauen - die richtigen Töne werden schon dabei sein."
 
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Geändert von Audiohead (09-08-2013 um 19:41 Uhr).
Audiohead ist offline
Starkstrom
Azubi - ein Leben lang
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Benutzerbild von Starkstrom
09-08-2013, 20:11


Zitat von Audiohead:
das habe ich schon mehrfach anders gehört, ist nicht zwangsläufig so das Hardware only Menschen klanglich bessere Ergebnisse abliefern.

Das hängt meist von mehreren Parametern ab..

Ich glaub Du hast mich falsch verstanden....
Ich meinte wenn zBsp. ich was mit Hardware mache hört sich das immer besser an, als wenn ich was mit Software mache. Das liegt aber daran, dass bei mir die für guten Klang erforderliche Hardware im/ für den Computer (Soundkarte, Audiointerface, usw.) nicht vorhanden ist.....
Ich denke halt so geht es vielen....
Umgekehrt wird vermutlich jeder der überwiegend/ haupsächlich/ ausschliesslich mit dem Rechner musiziert einen Mangel an gut klingender Synth-Hardware haben.
.....und wenn ich das richtig verstanden habe, geht es ja darum die beiden Stücke des selben Bastlers miteinander zu vergleichen.....
Dieser Vergleich wird meiner Ansicht nach immer hinken....


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Benutzerbild von Audiohead
09-08-2013, 22:13

rein Aufnahmemäßig ist n oller Pentiumrechner aus der Frühzeit mit einer Behringersoundkarte von heute für 25ig Euro z.B. klangmäßig ehemaligen 1000 DM Datrecordern ebenbürtig.

Die Rechner/Aufnahmekohle sollte da eigentlich heutzutage kein Argument mehr sein.


http://soundcloud.com/audiohead

"Früher habe ich immer auf alle Tasten auf einmal gehauen - die richtigen Töne werden schon dabei sein."
Starkstrom
Azubi - ein Leben lang
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Benutzerbild von Starkstrom
09-08-2013, 22:58


Zitat von Audiohead:
rein Aufnahmemäßig ist n oller Pentiumrechner aus der Frühzeit mit einer Behringersoundkarte von heute für 25ig Euro z.B. klangmäßig ehemaligen 1000 DM Datrecordern ebenbürtig.

Die Rechner/Aufnahmekohle sollte da eigentlich heutzutage kein Argument mehr sein.



Der Umfang dessen was man als Musik bezeichnet ist sehr individuell und wird lediglich von den eigenen Empfindungen und dem musikalischen Horizont begrenzt

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abreaktor
(̵̹᷂͇̲̩͔͎̹̈́᷄̃ͫ͊ͥ̃ͭ᷄̃̕̕ ᷃̑͋
AW: Forschungsarbeit - Produktionswege elektronischer Musik
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Benutzerbild von abreaktor
09-08-2013, 23:34

das ist ne verfickte bachelor arbeit

mach was retrospektives und schwul mir net in meinem schaffensprozess rum!!!11


lernen - lernen - popernen

ch fand das sezieren so geil, wo der Typ jedes mal irgendwohin gepackt und sich dann ein Organ entleert hat und immer alle gekotzt haben. Und selbst nach dem zweiten mal ist keine auf die Idee gekommen, mal zurückzutreten. Deshalb hatten sie es eigentlich auch verdient, von dem Penis bespritzt zu werden!

 
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abreaktor ist offline
AnalogueLab
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13-08-2013, 08:37

Hello again,

vielen Dank für die zahlreichen Antworten. Es geht hier nicht um analog und digital, sondern um Soft- und Hardware. Es geht auch nicht nur um klangtechnische Aspekte (auch wenn Testpersonen gefragt werden, welchen Titel sie als -besserklingend- empfinden), vielmehr soll auch untersucht werden, ob der Musiker möglicherweise etwas anders macht, wenn er ein Pattern in der Software (ergo: starker optischer Bezug) programmiert. Vielleicht programmiert jemand bessere Patterns, wenn er keinen Monitor vor sich hat? Vielleicht macht das auch gar keinen Unterschied? Vielleicht sind die Patterns, die man in der Software auf dem Bildschirm programmiert von einem unterschwelligen Bestreben nach Symmetrie oder sonstigen optischen Verhältnissen beeinflusst. Ich glaube nicht, dass ich noch weiter auf den Unterschied einzugehen brauche - man weiß ja, dass es gefühlt unterschiedliche Arbeitsweisen sind.

Ein weiteres Beispiel: Arrangement! Macht sich jemand mehr Gedanken über das Arrangement in der Hardware, weil es möglicherweise viel mehr Einarbeitung und Skill vorraussetzt, als am Monitor etwas hinzuschubsen? Sind lineare (möglicherweise auch patternbasierte) Softwarearrangements komplett gleichzusetzen mit patternbasierten Hardwarearrangements? Vielleicht ist das Arrangement, das man IM KOPF machen und konzentriert in Hardware einprogrammieren muss FREI von optischen Einflüssen. (siehe Patternthematik)


Die Liste von Dingen, die bei den verschieden Arbeitsweisen unterschiedlich sind, ist lang, sollte aber jedem, der beide Produktionsarten kennt, klar sein.



Herzlichste Grüße


Matthias
 
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