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Forum > The Scene > Audio-Branding: Klingel-Fluch oder Markensegen?
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soundshifter
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Question Audio-Branding: Klingel-Fluch oder Markensegen?
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Benutzerbild von soundshifter
02-07-2004, 15:23

hallo

ein fachbeitrag von morebrains.de.
(erschienen am 15.02.04)

Audio-Branding: Klingel-Fluch oder Markensegen?

Die Telekom mit dem wohl bekanntesten Audiologo, der di-di-di-diii-di-Signatur, Audi, die am Ende jedes Spots ihr Herzpochen zur Emotionalisierung der Marke platzieren, oder auch die Marke Siemens, die demnächst mit einem intelligenten Audio-Branding-Konzept werben, setzen wie immer mehr Unternehmen auf die bislang so unterschätzte Dimension Sound im Markenauftritt. Rainer Hirt studiert Kommunikationsdesign an der FH-Konstanz und ist freiberuflich im Bereich audio-visueller Gestaltung tägig. Als Studentenprojekt verwirklichte er Deutschlands erste Website zum Thema Audio-Branding. Er schreibt über die Grundbegriffe und Anwendungsmöglichkeiten des Audio-Brandings und gibt zahlreiche Hörbeispiele.

Was versteht man nun unter dem immer öfter benutzten Begriff Audio-Branding?

In der Kurzfassung ist Audio-Branding schlicht und einfach das Einbrennen auditiver Einflüsse, welche dem Konsumenten in seinem Tagesablauf öfters begegnen und sich somit einprägen können. Die Memorierbarkeit eines akustischen Erscheinungsbild hängt von mehreren Faktoren ab:

- Wie oft und in welchen Medien das akustische Mittel eingesetzt wird
- Wie intelligent es gestaltet wurde.

Möchte man laut und kraftvoll erscheinen, ist es logischerweise sinnvoll, dies auch mit aggressiven und lauten Mitteln zu kommunizieren. Ist es Absicht, das Fremdbild dezent und weniger laut erscheinen zu lassen, sollten eher unterschwellige, das Unterbewusstsein ansprechende und zurückgenommene Mittel verwendet werden.
Um jedoch einheitlich, branchenintern kommunizieren zu können sollten zuerst einmal die Begrifflichkeiten definiert werden:

Corporate Sound bzw. Brand Sound

Corporate Sound bzw. Brand Sound sind als weitere Dimension einer Corporate Identity (neben Corporate-Design, Corporate-Behaviour etc.) aufzufassen. Der Corporate Sound definiert das auditive Erscheinungsbild eines Unternehmens, einer Organisation oder einer Behörde.
Im Corporate Sound bzw. der Brand Sound sind alle eingesetzten akustischen Mittel des auditiven Erscheinungsbildes zusammengefasst. Wie im visuellen, wird ein Designmanual erstellt, welches vorgibt, welche Elemente wo, wie und wann eingesetzt werden sollen. Dabei werden Faktoren wie Klangfarbe, Harmonie, Lautstärke, Spieldauer oder auch zeitliche Dramaturgie definiert.

Corporate Sound / Brand Sound Elemente können sein:

Das Audiologo

Das signifikanteste Element im Corporate Sound ist sicherlich das Audiologo. Doch was zeichnet ein Audiologo im wesentlichen aus? Ein Audiologo muss nicht zwingend einen Melodie-Charakter besitzen (wie z.B. Telekom, Intel) etc. , sondern kann auch ein bestimmter Klang, oder ein Geräusch sein (z.B. Audi).
Die Memorierbarkeit ist jedoch bei einer Melodie am größten. Um diese konstant zu halten, sollte das Audiologo immer auf der selben Tonhöhe/Oktave eingesetzt werden. Weniger unbedenklich ist die Verwendung des Audiologo in unterschiedlichen Klangfarben (Telekom-Audiologo in den aktuellen Werbespots). Das ein Audiologo mit melodischem Charakter besser zu merken ist, hat mit dem von der Umwelt beeinflussten menschlichen Gehör-Verhalten zu tun. So wird, sobald eine Melodie beginnt, automatisch eine passende Folgerung, bzw. eine Auflösung (das erwartete Ende) der Melodie erwartet. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Pop-Schema, oder die Art der populären Volks- oder Schlagermusik Kompositionen.

Der Jingle

Ein Jingle, welches wohl die bekannteste Bezeichnung für ein Audiologo ist, wird meistens mit einem gesungenen, gesprochenen oder geschrieenen Claim angewendet (Beispiel: Geiz ist geil). Inzwischen wird auch auf die phonetische Aussprache verzichtet und nur mit der Instrumental des Jingles gearbeitet (Schwäbisch Hall, Obi, Quelle u.a.).

Das Soundscape

Ein weiteres Element im Corporate Sound ist das Soundscape. Im eigentlichen Sinne bedeutet Soundscape nichts anderes als eine authentische, auditive Wiedergabe eines Ortes, bzw. einer bestimmten Umgebung, z.B. Bürogeräusche oder ähnliches. Soundscapes eignen sich im Bereich der unterschwelligen Audio-Branding-Absicht. Ein konsequent eingesetztes Soundscape kann ein Gefühl des Vertrauens beim Rezipienten hervorrufen, ohne dass er sich bewusst mit der Klanglandschaft auseinandersetzen muss.

Der Werbesong

Sehr gerne werden auch bekannte oder neue Lieder bekannter oder unbekannter Interpreten verwendet, um das Erscheinungsbild aufzuwerten, wie z.B. Aral - „I´m walking...”) Auf diese Weise erscheint ein Spot durch Verwendung einer angenehmen Musik, schöner und attraktiver. Im werbepsychologische Sinne, spricht man hier auch von Assimilation. Auch werden vermehrt auf der Harmonie des Corporate Sound / Brand Sound, Songs und Instrumentale komponiert, welche den Corporate Sound / Brand Sound auf angenehme unaufdringliche Weise transportieren (z.Z. Aktuell die Mc Donald´s Rap Werbesongs oder auch die Telekom).

Sinnvolle Einsatzgebiete des Corporate Sound / Brand Sound

Die Frage, für welche Unternehmen eine akustische Welt sinnvoll ist, kann so direkt nicht beantwortet werden. Im Grunde macht es für jedes Unternehmen Sinn, auf diese unterschätzte Sinneswahrnehmung zurückzugreifen. Vor allem große Unternehmen, die in Medien wie wie TV, Radio oder Internet kommunizieren, erkennen den Vorteil des akustischen Brandings und schaffen sich ganzheitliche Klangwelten in Form eines Corporate oder Brand Sound.
Je nachdem, in welcher Form und in welchen Medien das Unternehmen auftritt, können Corporate Sound-Elemente eingesetzt werden. Und einige dieser Einzelanwendungen sind auch für kleinere Unternehmen sinnvoll.
Corporate Sound-Anwendungen in der externen Kommunikation

Internet-Auftritt
Hier machen ein Audiologo und das passende Soundscape Sinn. Die so gern vertonten Menübuttons sind jedoch mit Vorsicht zu behandeln. Schnell wird ein wiederholender Ton, Klang oder ein Geräusch anstrengend, geht auf die Nerven und erzielt eher ein schnelles Verlassen der Website.

E-Mail-Formular
Hier ist der ideale Implementierungsort für ein Audiologo. Eine abgespeckte, schnell zu verschickende Signatur ergibt ein ideales Branding-Tool für ein Unternehmen.
Unternehmens-Präsentationen
Da es bei jedem Unternehmen Präsentationen, bzw. bestimmte Events mit Beamer bzw. Soundeinsatzgibt, ist hier ein weiteres prädestiniertes Anwendungsgebiet für den Corporate Sound des Unternehmens. Zur Einleitung eines Vortrages das akustische Signet und innerhalb der Präsentation ein leichtes nicht allzu ablenkendes Soundscape ergeben eine ideale Möglichkeit, um wichtigen Personen (Kunden, Investoren etc.) das Fremdbild einzubrennen.

Messestand
Hier kann der Einsatz eines Soundscape sinnvoll sein. Hierzu sollte vor allem auf die Raumakustik geachtet werden und diesbezüglich das Soundscape angepasst werden.

Handy-Klingeltöne
Ein weiteres Audiologo-Gebiet. Hier bietet sich evtl. auch eine Song-Komposition auf der Harmonie des Corporate bzw. Brand Sound an.

Warteschleifen
In Warteschleifen können Soundscapes oder das Audiologo zum Einsatz kommen.

Corporate Sound-Anwendungen in der externen Kommunikation

Firmengebäude
Interne auditive Kommunikation zum Beispiel in Form eines Audio-unterstützenden Leitsystems

Rechner
Auf jedem Betriebsrechner sind Systemsounds integriert ( Start, Klicksounds etc.) welche an die Corporate Sound-Vorgaben angepasst werden können.

Aufzug
Ein denkbar kleiner und dennoch sinnvoller Bereich für den Corporate Sound-Einsatz.

Eingang/Ausgang
Auch die Türklingel kann eine kleine und trotzdem wichtige Möglichkeit sein, dem einheitlichen akustischen Bild Ausdruck zu verleihen.

Fazit:

Inwieweit das Audio-Branding Fluch oder Segen ist, hängt mit Sicherheit an den Ideen und Umsetzungen der Kreativen. Es sollte auf jeden Fall mehr Beachtung bekommen, gerade in der Entwicklungsphase eines Erscheinungsbildes, damit in naher Zukunft nicht wie derzeit üblich, einem bestehenden Logo, einfach noch ein einigermaßen passendes „Melodielein” hinzu komponiert wird.
Da man wegschauen kann, wenn einem etwas visuelles missfällt, jedoch nicht weghören, ist gerade das Audio-Branding ein sehr sensibles und Feingefühl forderndes Thema bei der Entwicklung eines gesamtheitlich-kommunizierenden Erscheinungsbildes. Denn sicher sollte es nicht, auf Grund der neuentdeckten Dimension des Corporate Sound, zur akustischen Umweltverschmutzung kommen.

Das Audio-Branding wird jedoch auf jeden Fall, durch das immense Potential, auf kurz oder lang, ein fester Bestandteil innerhalb einer Corporate Identity werden. Das dieses Gebiet so langsam schon „ernster” genommen wird, zeigen sicherlich die Corporate Sound/Brand Sound - Abteilungsgründungen in großen, bekannten Agenturen wie z.B. bei Metadesign oder der Peter Schmidt Group - Marken und Töne.


SoundShifter
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Geändert von soundshifter (02-07-2004 um 15:33 Uhr).
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02-07-2004, 15:27

Naja, Ihr kennt ja meine Meinung - Audiomarketing rockx!


X X
KEMIE-TRAUMA
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Benutzerbild von KEMIE-TRAUMA
02-07-2004, 15:53

bei 90% der audiobrandings hör ich lieber nen durchgehenden hochfrequenzton...vor allem das von der telekom geht mir sowas von auf die nerfen...und die werbesprüche teilweise...


von soundbrandings in telefonwarteschleifen würd ich abraten...oder wollt ihr zb das branding von der telekom nonstop wärend des wartens hör...besser dann doch irgendson song im loop...besser wäre da ein kleines radio einzubauen wo mehrere tracks kommen...wenns ma wieder etwas dauert...


ich hab für klingelfluch abgestimmt weil es viel zu oft viel zu aufdringlich angewendet wird...


s geht einfach mit der zeit dermaßen aufn sack...


auch bei internetseiten mit durchgehendem sound (auch wenn gut) bleibt man nich lange, das einfach mit der zeit langweilig wird...ausser es gibt nen sichtbaren knopf zum ausschalten...



greetz kemie...


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Benutzerbild von DBE
02-07-2004, 15:57


Original geschrieben von KEMIE-TRAUMA

ich hab für klingelfluch abgestimmt weil es viel zu oft viel zu aufdringlich angewendet wird...


Da musst Du die Experten fragen

www.telefonwarteschleife.de

;o)


X X
KEMIE-TRAUMA
$@#%!!

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Benutzerbild von KEMIE-TRAUMA
02-07-2004, 16:09

das war das thema:


Original geschrieben von soundshifter


Warteschleifen
In Warteschleifen können Soundscapes oder das Audiologo zum Einsatz kommen.


das meine antwort:


Original geschrieben von KEMIE-TRAUMA


von soundbrandings in telefonwarteschleifen würd ich abraten...oder wollt ihr zb das branding von der telekom nonstop wärend des wartens hör...besser dann doch irgendson song im loop...besser wäre da ein kleines radio einzubauen wo mehrere tracks kommen...wenns ma wieder etwas dauert...




unter soundbrandings verstehe ich das audiologo...


da brauch ich keine experten fragen, um zu wissen dass mich das audiologo (zum beispiel) von der telekom im loop beim warten auf nen gesprächspartner (@ da hotline) erst recht agressiv machen würd...weil aufn sack geht...ob wohl ich in diesem falle schon sauer genug wäre...wenn ich bei der telekom anruf...


EDIT: es kommt eh immer zwischen dem loopende und loopanfang...bei der telekom...meiner meinung nach auch schon zu oft...alle 2 minuten das dämliche geklingel...





greetz kemie...


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Geändert von KEMIE-TRAUMA (02-07-2004 um 16:19 Uhr).
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digitalchaos
Zeugungsdienstverweigerer

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Benutzerbild von digitalchaos
02-07-2004, 16:41

Ein immer stärker aufkommender Themenbereich..

Die Auswirkungen auf den Kunden wurden bisher weit unterschätzt.

Werde mich in meiner Dipl.Arbeit vielleicht auch damit beschäftigen :P

Greetz
-Roc


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Moder Ator
Re: Audio-Branding: Klingel-Fluch oder Markensegen?
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02-07-2004, 17:21


Original geschrieben von soundshifter

Rainer Hirt studiert Kommunikationsdesign an der FH-Konstanz und ist freiberuflich im Bereich audio-visueller Gestaltung tägig. Als Studentenprojekt verwirklichte er Deutschlands erste Website zum Thema Audio-Branding.

Das ist also der Kerl, der mir hier unten potentielle Kunden abgräbt
rEs
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Benutzerbild von rEs
02-07-2004, 19:32


Original geschrieben von KEMIE-TRAUMA
oder wollt ihr zb das branding von der telekom nonstop wärend des wartens hör...besser dann doch irgendson song im loop...

weder noch... es regt mich schon auf wenn ich es irgendwo höre.

ich habe aber den eindruck du hast da noch nie bei der hotline für privatkunden angerufen ?

der song der da im loop läuft steigert noch zusätzlich meine aggression die ich in dem moment sowieso schon habe. ist nicht unbedingt immer zum vorteil desjenigen der dann mein gespräch entgegennimmt

bei der geschäftskunden hotline hab ich sowas noch nie erlebt. da wird sofort abgehoben und gehandelt


besser wäre da ein kleines radio einzubauen wo mehrere tracks kommen...wenns ma wieder etwas dauert...

radio fänd ich schon n bisschen zu krass, stell dir vor du hängst in der warteschleife und hörst dann nachrichten auf einer hotline auf der du wohlmöglich noch kostenpflichtig anrufst

... aber ewig weiter greensleves oder wie das heisst im monotonen klingelton format ist auch nicht so der hit


<-- kein einfacher kunde
 
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rEs ist offline
KEMIE-TRAUMA
$@#%!!

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Benutzerbild von KEMIE-TRAUMA
02-07-2004, 19:36

doch hab da schon angerufen...ist nur n weilchen her...

war da immer auf 180 wenn ich da angerufen hab...sowas macht man nich aus spaß...


nich radio in dem sinne...aber n paar tracks in der rotation wärn bei hotlines schon cool...so wie ea-radio...




greetz kemie...


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KEMIE-TRAUMA
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Re: Audio-Branding: Klingel-Fluch oder Markensegen?
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Benutzerbild von KEMIE-TRAUMA
02-07-2004, 20:35

um ma wieder zum thema zu kommen...


Original geschrieben von soundshifter

Im Grunde macht es für jedes Unternehmen Sinn, auf diese unterschätzte Sinneswahrnehmung zurückzugreifen.


eigentlich kommts drauf an wies gemacht ist...

ist aber ein insgesamtes problem der industrie...das die werbung zu stupide und zu aufdringlich gestalltet ist...

dazukommt das eben meist auch der sound sehr aufdringlich und nervig ist...finde ich zumindest...


etwas mehr dezent und überlegter wäre wünschenswerter...


aber anscheinend muss das ziehen so wie die werbung gestaltet wird...auch wenn ichs nicht in mein kopf rein krieg...





sonst eigentlich keiner ne meinung dazu ???





greetz kemie...


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Acidmoon
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03-07-2004, 01:55

Ich bin da geteilter Meinung wie lange nicht mehr.

Einerseits find ich das spannend, weil ich mir vorstellen kann, sowas - mit viel Spaß an der Freud - zu machen.

Andererseits geht mir die allgegenwärtige Werbung schon so massiv auf den Zeiger. Wenn jetzt noch jede Klitsche rumpiepst, kann man sich dem Werbetrommelfeuer gar nicht mehr entziehen.

Natürlich werden all diese Audiospots/brandings auch GEMA?- oder sonstwie geschützt sein, so dass wir bald wegen jeder noch so banalen Tonfolge abgemahnt werden können.


Ich vote - angesichts des Poltik => Zukunftsthreads - daher auf "warum nicht". Vielleicht sollten sich einige von uns mal überlegen, sich auf sowas zu spezialisieren. Lieber Trivialschrott machen als gar nix.
 
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rEs
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03-07-2004, 02:16

lieber die musik nur für sich selber machen als gar nix, aber auf gar keinen fall trivialschrott...
 
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Acidmoon
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03-07-2004, 02:21


Original geschrieben von rEs
stell dir vor du hängst in der warteschleife und hörst dann nachrichten auf einer hotline auf der du wohlmöglich noch kostenpflichtig anrufst

ROFL
Du bist einer der perversesten Typen, die ich je kennenlernen durfte!
 
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rEs
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03-07-2004, 02:24

das fasse ich mal als kompliment auf
 
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Acidmoon
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03-07-2004, 02:26


Original geschrieben von rEs
lieber die musik nur für sich selber machen als gar nix, aber auf gar keinen fall trivialschrott...

Ich meinte das ja im Bezug auf unsere ungewisse Zukunft.
Wobei: so ungewiss isse gar nich - wir wissen, dass es grausam wird.

Kemie hat recht - ich sollte bei meinen Leisten bleiben.
Hat 2 Vorteile => ich weiß, was ich mach und ich mach's gerne.
Nur - solche Audiologos würd ich auch gerne machen - ich muss sie ja hinterher nimmer hören
Geht mir ja jetzt nich anners [ihr kennt das sicher alle] => Loop schmieden is angesagt. Aber es passt nach 2h noch immer nich, aber man WILL den haben, gottverdammich. Irgendwann isser dann ferdich, aber man kann ihn nimmer hören.

Und nun stellen wir uns vor, sowas beruflich, kommerziell zu machen - nach Vorgabe von Kunden (grusel)...
 
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Acidmoon
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03-07-2004, 02:26


Original geschrieben von rEs
das fasse ich mal als kompliment auf

Ja was denn sonst - du weißt ja, wo's her kommt
 
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03-07-2004, 02:29


Original geschrieben von Acidmoon
Und nun stellen wir uns vor, sowas beruflich, kommerziell zu machen - nach Vorgabe von Kunden (grusel)...

genau das isses ja, ich mach das in erster linie für mich selber. wenn's andern leuten gefällt ok, wenn nich isses mir auch egal. hab ich hier schon mal irgendwo geschrieben.
und genau aus dem grunde könnte ich mir gar nicht vorstellen etwas kommerziell zu machen zumal meine kohle eh anders reinkommt und mir das auch ziemlich bewusst ist
 
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03-07-2004, 02:34


Original geschrieben von Acidmoon
Ich meinte das ja im Bezug auf unsere ungewisse Zukunft.
Wobei: so ungewiss isse gar nich - wir wissen, dass es grausam wird.

vor jahren hatte ich mir mal gedanken übers auswandern gemacht. vielleicht sollte ich mir das nochmal genau überlegen ... irgend ne bananenrepublik mit geilem sandstrand, dauersonne, der sprit is billig wie nix und wo man mit fachkenntnissen unmöglich arbeitslos wird ...
 
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03-07-2004, 02:39

Vor einigen Monaten fand ich einen Artikel bei Heise, über diese Firmen-Telefonmelodien [statt Freizeichen ein 30sec.-Loop]
Hab ich dann hier gepostet.
Clemens gab mir 'ne Adresse von 'nem Typ der sowas macht.
Also gemailt "Ja, ich mach Loops, nä"
Der Typ antwortete auch postwendend und schickte gleich 'ne kleine Demo mit.

ALTER SCHWEDE!!!
Das war ein 30-sekündiger Rap *ATOMGRUSEL*
Technisch einwandfrei gemacht, aber eben mit Deutsch-Rap unterlegt. "Du suchst deinen Mann, dann kann grad nich ran, wart mal 'ne Minute ich hol ihn irgendwann..."

Das Prob war: 50 Schleifen wollte er löhnen, aber nicht für den instrumentalen Loop, sondern für so'n fertiges Ding, inkl. Rap.
Wenn ich Rapper/Sänger kennen würde, dürfte ich mit denen noch die 50 Eier teilen.
 
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Acidmoon
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03-07-2004, 02:43


Original geschrieben von rEs
vor jahren hatte ich mir mal gedanken übers auswandern gemacht.

Jetzt bin ich endgültig deprimiert!
Neuseeland
11 [fehlende] Punkte
SUIZIIIIID

Hm... wohin - noch mal drüber nachdenken
*Denk mal drüber nach*

Wir flüchten auffe Dom.Rep und machen Klingeltöne!


Gibbet eigentlich auch 'ne Dev.Rep?
 
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