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Forum > Musikproduktion > Forum > The Scene > GEMA vs. CC
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Psychotronic
(シ)/
GEMA vs. CC
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Benutzerbild von Psychotronic
17-08-2010, 09:13

Es gibt ne interessante Diskussion auf phlow.net:


GEMA-Verwertung vs. CC-Lizenzen

Gerade jetzt, wo das Thema Urheberrecht sowie CC-Lizenzen durch die Sache GVU vs. Sixtus / Lehmann gerade einige Aufmerksamkeit erfährt (siehe z. B. Netzpolitik), habe ich selbst von einer Geschichte erfahren, die nun vielleicht nicht das Skandalisierungspotenzial o.g. Veranstaltung besitzt, aber an einigen Grundfragen rührt, die mich selbst schon zumindest eine Weile latent beschäftigen und eben auch beunruhigen.

Dabei geht es um das leidige Thema GEMA und CC-Lizenzen und wie die beiden sich nun vertragen. Das Vorabfazit aus meiner Sicht lautet schonmal: eher gar nicht.

Prolog
Für diejenigen Phlow-Leser, die meine Beschäftigung mit CC-lizensierter Musik nicht kennen: Ich produziere schon seit ein paar Jahren einen monatlichen Podcast, in dem ich Musik vornehmlich von Netlabels vorstelle, die ja meistenteils die Lizensierungsmodelle von Creative Commons nutzen - in jedem Fall aber die kostenfreie Weitergabe von Musik (nach bestimmten Bedingungen) ausdrücklich erlauben (Interview "A Passionate Podcaster with no Boundaries" mit Roland zu seinem Podcast).

CC-Musiker und die GEMA
Im Allgemeinen sind Künstler, die unter CC-Lizenz veröffentlichen, keine Mitglieder der großen nationalen Verwertungsgesellschaften, also z. B. der deutschen GEMA. Diese Entwicklungen gehen sogar soweit, dass ich auf diversen Netaudio-Veranstaltungen mehrfach das Gerücht hörte, dass Künstler, die sich für diesen Weg entschieden haben, gar nicht mehr von der GEMA aufgenommen werden. Dieses Gerücht ist aber wohl offensichtlich ziemlicher Quatsch.

Die Problemstellung
Nun zu meinem Problem: Natürlich checke ich, wenn ich einen Podcast produziere, JEDEN Track, den ich im Podcast vorstelle und promote, nach seinen Lizenzbedingungen ab - und die müssen eben zwingend CC sein oder aber ähnlichen Bedingungen unterliegen, bei unklaren Angaben oder im Zweifel frage ich auch schonmal nach.

Was ist jetzt aber, wenn der Künstler sich nach seiner Veröffentlichung mit CC-Lizenz für einen Eintritt in die GEMA usw. entscheidet - oder gar längst GEMA Mitglied ist? Ich weiß mittlerweile, dass beides vorkommen kann. Viele Netlabels und Künstler klären zwar zuvor, ob GEMA-Mitgliedschaft vorliegt bzw. nehmen oft das Angebot mit CC-Lizenz wieder offline, wenn diese später erfolgt, aber auch das muss nicht zwangsläufig passieren. Manche Künster verfahren auch so, unter Pseudonym als GEMA Mitglied weiterhin auf Netlabels CC zu veröffentlichen. Dies ist eher als ein Graubereich anzusehen, denn man muss z. B. bei DJ-Set-Playlisten, die man bei der GEMA einreicht, die Realnamen angeben, dabei kennt man diese ja oft gar nicht.

Bekanntlich ist es ja so, dass man bei GEMA-Eintritt grundsätzlich sein gesamtes künstlerisches Schaffen, ob in der Vergangenheit oder Zukunft, in die Verwertung durch die Gesellschaft stellt. Wenn nun ein Track zuvor CC-lizensiert wurde, dann haben wir zwei widersprüchliche Aussagen gegenüberstehen: die ausdrückliche Erlaubnis der Weitergabe, des "Sharens" (z. B. in nicht-kommerziellen Podcasts wie dem meinigen) durch die (immer noch gültige?) CC-Lizenz und die Pflicht zur GEMA-Abgabe (es gibt hier Regelungen für Podcasts in Analogie zur Radioverwertung).

Meinem Verständnis nach kann dann die GEMA ihre Gebühren einfordern, selbst wenn zuvor Musik unter CC-Lizenz veröffentlicht wurde und selbst, wenn diese nicht ausdrücklich zurückgezogen wurde. Euch allen dürfte wohl klar sein, dass ich mit dem Podcast ja nicht zuletzt das Ziel verfolge, die Idee von "freier" Musik zu fördern, so dass ich in Konsequenz nicht die geringste Lust habe, GEMA-Entgelte zu zahlen, die aus meiner Sicht dem diametral entgegenstehen.

Bisher habe ich auch noch keine einzige Podcast-Folge vom Netz genommen - ausschließen kann ich aber nicht, dass in einzelnen Folgen Tracks enthalten sind, bei denen a) die CC-Lizensierung wieder zurückgezogen wurde und/oder b) die (mittlerweile) GEMA-pflichtig sind - einfach, weil auch noch nie die Verwertungsgesellschaften auf mich zugetreten sind und ich auch nicht ernsthaft damit gerechnet habe (nach dem Motto "bin für die ein zu kleiner Fisch" usw.).

Und genau das ist passiert!
Jetzt aber habe ich eben erfahren, dass einem Podcast-Kollegen, genau das widerfahren ist: er hat auf einer Netaudio-Veranstaltung ein DJ Set gespielt und dabei ausschließlich Musik verwendet, die zu dem Zeitpunkt CC-lizensiert war. Zeitig nach der Veranstaltung hat sich GEMA bei den Veranstaltern gemeldet und eine Liste der Artists und gespielter Titel verlangt.

Über ein Jahr später, nach der Überprüfung der Listen hat sich ergeben, dass sich mittlerweile drei ehemalige Netaudio-Künstler aus der abgegebenen Playlist für eine GEMA-Mitgliedschaft entschieden haben. Der Veranstalter muss nun der GEMA mühsam den Charakter und die genauen Umstände der Veranstaltung erläutern, um so zu versuchen, die anfallenden Gebühren so gering wie möglich zu halten. Meines Wissens ist hier noch nicht endgültig entschieden, ob und wieviel letztlich zu zahlen ist, lästig und ärgerlich ist das aber für den Veranstalter und den DJ, der den Mix gemacht hat, aber schon.

Fragen an die Runde also:
Kann die GEMA Gebühren für DJ-Sets verlangen, wenn zum Zeitpunkt der Veranstaltung die Künstler allesamt ausschließlich CC-lizensiert waren, dann aber erst im Nachhinein diese Künstler GEMA-Mitglieder wurden? Und wie ist das bei Podcasts und bei Mitschnitten von DJ-Sets, die länger im Netz bleiben - diese werden ja auch nach Beitritt der einzelnen Musiker zu GEMA im Internet öffentlich „aufgeführt“. Inwiefern kann man sich auf den Zeitpunkt der Erstellung der Podcasts berufen?

Wie kann man diesem Dilemma entgegenwirken? Mir fällt dazu für meinen Fall eigentlich nur ein, dass ich meine Podcastfolgen nur begrenzte Zeit online lassen müsste, wollte ich das Risiko eines späteren GEMA-Briefes möglichst minimieren. Natürlich möchte ich Sie aber nicht Offline-nehmen...

Weiter auf -> http://phlow.net/magazin/netzkultur/...vs-cc-lizenzen

(Kann auch gerne hier diskutiert werden...)


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darsho
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Benutzerbild von darsho
17-08-2010, 10:45

Na da bin ich aber mal gespannt wie das ausgeht. Wobei an der heiligen Kuh GEMA bisher rechtlich kaum gerüttelt wird

Wobei mir persönlich egal ist wie es ausgeht, bin kein CC Fan.
Gregor
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Benutzerbild von Gregor
17-08-2010, 10:52

GEMA verdirbt den Charakter.

oder noch besser:

GEMA = Kulturfaschismus

"Niemand hat die Absicht, eine Kulturmauer zu errichten"


"Ich bin der Tunnel am Ende des Lichts"
 
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Geändert von Gregor (17-08-2010 um 11:10 Uhr).
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darsho
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Benutzerbild von darsho
17-08-2010, 14:38

So Slogans lösen bei mir nur Schulterzcken aus, keine Ahnung was damit gemeint ist.

Aus Musikersicht ist das hauptsächliche was mich an GEMA stört ist die Tatsache, dass man keine einzelnen Tracks darüber verwerten kann sondern nur ein komplettes Repertoire eines Künstlers. Finde das nicht mehr zeitgemäß.
Auch die Ausschüttung ist sehr auf die großen und bekannten Künstler zugeschnitten.

Schade dass es keine sinnvolle Alternative zur GEMA gibt.
 
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Geändert von darsho (17-08-2010 um 16:12 Uhr).
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escii
hat den Überblick
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Benutzerbild von escii
17-08-2010, 15:31


Zitat von ugh:
Schade dass es keine sinnvolle Alternative zur GEMA gibt.

Das bedingt sich ja nun mal.


"Unser Maschinenwissen tröstet uns nicht und Buddhas Worte geben uns kein neues Smartphone."
Gregor
Schmutzspeicher
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Benutzerbild von Gregor
17-08-2010, 15:37


Zitat von ugh:
Auch die Ausschüttung ist sehr auf die großen und bekannten Künstler zugeschnitten.

Stimmt auch nur bedingt, Das meiste geht an die E-Musik, Philharmonien etc pp.
Es gibt ja nicht mal ein gerechtes Verfahren für Disco´s.


"Ich bin der Tunnel am Ende des Lichts"
darsho
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Benutzerbild von darsho
17-08-2010, 15:40


Zitat von gregor:
Stimmt auch nur bedingt, Das meiste geht an die E-Musik, Philharmonien etc pp.
Es gibt ja nicht mal ein gerechtes Verfahren für Disco´s.

Ja da hast Du auch wieder recht. Das war mir ganz entfallen.
E-musik und deren Priviligien (nicht nur bei der GEMA, z.B. die Förderung von Opern und klassischen Orchestern auf Steuerkosten) sind eh so eine Hasskappe bei mir. Grr.

Was ich meinte ist, dass ja seltenst Einzeltitel erfasst werden bei Aufführungen usw., sondern meist Pauschalen entrichtet werden an die GEMA von Veranstslatern und die wird dann intern total unfair (IMO) ausgeschüttet an etablierte Künstler. So ungefähr um es in einem Satz unterzubringen, hab ich das zumindest verstanden.
Bender
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Benutzerbild von Bender
17-08-2010, 15:50

nur ein beispiel.

ich habe in der vergangenheit als veranstalter fast 100.000€ gema gezahlt.

kein einziger cent ist an leute gegangen deren werke gespielt wurden


ich bin engagierter gemahasser und bei jeder aktion gegen den drecksverein hier in berlin immer am start in vorderster reihe

wenn ihr unbedingt eine gesellschaft braucht die eure verwertungsrechte sichert und inkasso betreibt also ihr airplay gespielt werden gecovert usw dann werden mitglied in einer großen ausländischen verwertungsgesellschaft.
gema ist nicht zu empfehlen. ihr werdet einfach übern tisch gezogen und von den ordentlichen mitgliedern ausgesaugt.

hier gibts kritischen stoff zum lesen.
http://www.musiker-online.de/fileadm...rnews_0110.pdf

lg
 
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Benutzerbild von darsho
17-08-2010, 15:53


Zitat von Bender:

wenn ihr unbedingt eine gesellschaft braucht die eure verwertungsrechte sichert und inkasso betreibt also ihr airplay gespielt werden gecovert usw dann werden mitglied in einer großen ausländischen verwertungsgesellschaft.
gema ist nicht zu empfehlen. ihr werdet einfach übern tisch gezogen und von den ordentlichen mitgliedern ausgesaugt.

kann man denn ohne den Wohnsitz im Ausland zu haben bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft Mitglied werden ?
Das überrascht mich jetzt ( wobei ich da auch nicht gerade Peilung von habe)
Bender
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17-08-2010, 16:13

ZITAT VON UGH (sein post ist irgendwie verschwunden)

kann man denn ohne den Wohnsitz im Ausland zu haben bei einer ausländischen Verwertungsgesellschaft Mitglied werden ?
Das überrascht mich jetzt ( wobei ich da auch nicht gerade Peilung von habe)


ich kenne aus dem bekanntenkreis leute die das so machen.
über die österreichische und französischen "gemas"
wie das genau geht weiß ich nicht.

ich vermute das es egal ist wo du herkommst den die gema ist kein deutsches amt sondern ein einfacher privater verein mit deutscher rechtsunterstützung.
und im ausland siehts oft nicht anders aus.

aber das ist vermutung. vielleicht wird auch getrickst.


wichtig ist nur das die ausländische verwertungsgesellschaft der gema immer schön rechnungen schickt denn wenn du in einer musikfolgeliste bei der gema auftauchst dann kümmert die sich NICHT selbst darum dass die ausländische gesellschaft für dich die kohle bekommt.
da muss sich die andere verwertungsgesellschaft selber drum kümmern.
 
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Geändert von Bender (17-08-2010 um 16:17 Uhr).
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17-08-2010, 16:15

he, wo ist mein Beitrag hin, grmpf. Ich bender hatte gefragt ob man dazu nicht den Wohnsitz im Ausland haben muss.

Interessant aber das man sowas kann. Der Hinweis dass die GEMA keine behörde ist, ist natürlich richtig. So wie die auftreten, vergisst man das manchmal

ich hatte mich vor ner Weile mal ansatzweise mit Library Music befasst und die bieten teilweise auch an, die Verwertung zu übernehmen wenn man nirgends Mitglied ist, aber stolze Gebühren. Hab mich da schon gewundert dass das überhaupt geht, wenn so eine Library z.B. in USA sitzt.
Psychotronic
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17-08-2010, 16:19

ich stell ihn mal wieder her...
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17-08-2010, 16:23


Zitat von Psychotronic:
ich stell ihn mal wieder her...

dankö.

irgendwann lern ich das Forum auch noch zu bedienen, .g.
Ich glaub ich hab schön öfter was gelöscht was ich editieren wollte, wenn ich so drüber nachdenke. naja.
Bender
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17-08-2010, 16:32


Zitat von ugh:

ich hatte mich vor ner Weile mal ansatzweise mit Library Music befasst und die bieten teilweise auch an, die Verwertung zu übernehmen wenn man nirgends Mitglied ist, aber stolze Gebühren. Hab mich da schon gewundert dass das überhaupt geht, wenn so eine Library z.B. in USA sitzt.


wenn man als musiker beginnt geld zu verdienen und man mitbekommt das man gecovert wird und im radio gespielt wird sollte man sich UNBEDINGT an eine verwertungsgesellschaft wie die gema halten die dann das inkasso übernimmt.

solang der fall aber nicht eintritt ist CC absolut super.

übrigens für uns elektroniker die sowieso ehr an gage verdienen und denen eigtl egal ist ob die musik "illegal" erworben wurde (haupsache sie wird gehört) ist sowas wie gema eigentlich völlig unnutz.
im gegenteil es bringt dir nur probleme. du musst dann deine eigene mucke bezahlen wenn du promo betreibst. soundcloud und co z.b.
mal was hier ins forum upen is dann auch vorbei usw.
 
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17-08-2010, 16:49


Zitat von Bender:
im gegenteil es bringt dir nur probleme. du musst dann deine eigene mucke bezahlen wenn du promo betreibst. soundcloud und co z.b.
mal was hier ins forum upen is dann auch vorbei usw.

man darf hier im forum keine gema enabled mucke uppen... das ist via AGBs verboten


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17-08-2010, 16:52

ja wie in 99,9999% aller foren weltweit
 
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17-08-2010, 16:54


Zitat von Bender:
wenn man als musiker beginnt geld zu verdienen und man mitbekommt das man gecovert wird und im radio gespielt wird sollte man sich UNBEDINGT an eine verwertungsgesellschaft wie die gema halten die dann das inkasso übernimmt.

solang der fall aber nicht eintritt ist CC absolut super.

übrigens für uns elektroniker die sowieso ehr an gage verdienen und denen eigtl egal ist ob die musik "illegal" erworben wurde (haupsache sie wird gehört) ist sowas wie gema eigentlich völlig unnutz.
im gegenteil es bringt dir nur probleme. du musst dann deine eigene mucke bezahlen wenn du promo betreibst. soundcloud und co z.b.
mal was hier ins forum upen is dann auch vorbei usw.

Jo ich weiß ja warum ich nicht bei GEMA bin
macht Null Sinn für mich.

Ich frag mich aber schon wozu überhaupt CC. Ich kann ja einfach Sachen von mir kostenlos als Download anbieten und alle anderen Rechte bleiben ja automatisch bei mir, da brauche ich rein rechtlich kein cc für.
 
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Geändert von darsho (17-08-2010 um 17:03 Uhr).
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17-08-2010, 17:14

ja, das darf man dann aber nur anhören und nicht für podcasts als hintergrund gedudel oder in online radios verwenden, usw.


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17-08-2010, 17:14


Zitat von ugh:
Ich frag mich aber schon wozu überhaupt CC. Ich kann ja einfach Sachen von mir kostenlos als Download anbieten und alle anderen Rechte bleiben ja automatisch bei mir, da brauche ich rein rechtlich kein cc für.

oh doch der sinn an der sache ist das durch kenntlichmachen der verschiedenen cc lizenzen der nutzer weiß wie er mit umgehen kann und du hast eine rechtliches backing.
also beide haben ein rechtliches backing und somit ist klar und deutlich was der nutzer für rechte und pflichten hat wenn er diese musik nutzt.

z.b.
-muss der urheber des werkes genannt werden bei verwendung?
-darf das werk kopiert werden?
-darf das werk kommerziell genutzt werden?
-darf das werk abgeändert werden?

und das kann man bei cc schön alles im baukastenprinzip zusammenbauen.

und es gilt ja nich nur für mucke sondern auch für bilder und allem was mit urhebertum zu tun hat.


praxisbeispiel:

du hast einen track produzierst und stellst ihn auf soundcloud und willst das die welt ihn hört und verbreitet.
ein radiomoderator sucht nach neuer musik für seine sendung (gibt es)
er stößt zufällig auf deinen song und findet ihn klasse. aber es sind keine lizensbestimmungen zu finden. also wird er sich das ding nicht downloaden und zeit hat er meist keine um sich wegen jedem track mit dem urheber auseinander zu setzen. es gibt jede menge sendungen im funkradio wie internetradio die sendungen mit cc lizensierter musik machen. also gemagebührenfrei. gerade weil vielen einheitsbrei auf den zeiger geht.

viele abendliche fritzsendungen sind so z.b.

das ist die stärke der cc lizenzen. einfach ein rechtlich sicheres "handbuch" für urheber und verwender ohne bürokratischen aufwand.
 
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17-08-2010, 17:15

Ich habe mir jetzt das auf phlow durchgelesen.

Frage an die CC Freaks hier unter Euch : Kann man eine CC Lizent für ein Stück eigentlich zurückziehen ?
Sprich ich vö ein STück im jahre 2010 unter CC, aber ab 2011 melde ich es bei einer Verwertungsgesellschaft an und ab dann gilt CC nicht mehr ? Oder gilt CC weiter für alle die es 2010 unter cc gesaugt haben ?
Also kein nachträgliches zurückziehen der CC Lizenz ! Nur halt dass man ab einen bestimmten zeitlichen Punkt keine cc mehr anbietet und dann ab diesem zeitlichen Punkt sich auch keiner drauf berufen kann, ausgenommen er hat es vorher runtergeladen.
Das würde mich mal interessieren.
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