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schranz hans
audiosexuelle drecksau
Gute Raumakustik für wenig Geld
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Benutzerbild von schranz hans
04-06-2015, 13:27

bisschen steinwolle, stoff und holz, und schon klingt der raum brauchbar.
http://mixedbymarcmozart.de/raumakustik-ghetto-style


__

Hauptsache Bumsen, Hauptsache laut.
 
Registriert seit: Jan 2011
Beiträge: 7.585
schranz hans ist offline
Dabey
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AW: Gute Raumakustik für wenig Geld
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Benutzerbild von Dabey
01-04-2016, 22:05

Boah geile Seite. Auch der Artikel über Bassfallen. Im Herbst wird der Keller umgebaut und da werde ich genau DAS machen.


 
Registriert seit: Mar 2016
Beiträge: 616
Dabey ist offline
Zap!
's clippt nicht!
AW: Gute Raumakustik für wenig Geld
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Benutzerbild von Zap!
02-04-2016, 08:27

Poröse Absorber wie Dämmwolle reduzieren die Schallschnelle. Sie wirken daher vor einer Wand nur, wenn die Dicke des Absorbers im Bereich der Wellenlänge liegt. Das ist - als Daumenwert - ab 1/8 und 1/16tel der Wellenlänge der Fall.

Für 50Hz als sinnvolle untere Grenze [1] macht das eine Dicke von etwa 50cm bis 1m.
Die üblichen Eckabsorber sind für echten Bass also fast völlig unwirksam, weil sie sorgfältig so angebracht sind, dass das teure Material wirkungslos verpufft.
(Nur in Decke/Boden-Richtung passt da eine Welle rein. )

Ghetto-Style Bass macht man mit Aufstellung und EQ [2].
Aufstellung heißt, dass man da herum probiert, bis man Lautsprecher und Hörplatz so stehen hat, dass die fiesen Raummoden nicht all zu sehr stören. Das heißt aber auch, dass man die "schöner wohnen" Aspekte der Aufstellung zurückstellen muss. Es gibt ja auch noch so "Aufstellregeln" bezüglich des Abstandes des Lautsprechers von der Wand hinter ihm: theoretisch plausibel, praktisch ist der Effekt nicht so riesig und kann ggf. sogar zur Kompensation benutzt werden.


Der anderer Tipp aus dem Link, nämlich die Spiegelflächen mit Absorbern zu belegen ist allerdings extrem sinnvoll!



[1] unter 50Hz wird es in jedem Fall fünfstellig, alleine schon weil die ganzen Kindergarten-Lautsprecher aus der 1k€ Klasse da nicht hinreichend sind. Aus gutem Grund allerdings: es gibt ja kaum Hörer bei denen das sinnvoll reproduzierbar wäre. Ausnahme ist übrigens Kinoton, der geht wirklich weiter runter.

[2] Und Messmikro. Ohne Messmikro (das von Behringer (ca 50€) tut, das von Beyerdynamic (ca. 100€) ist besser) kann man die Aktion m.E. vergessen. REW (Programm zum Messen) bekommt man kostenlos, Rechneranbindung vom Mikro hat hier ja wohl jeder irgendwie...
 
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Zap! ist offline
Zap!
's clippt nicht!
AW: Gute Raumakustik für wenig Geld
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02-04-2016, 08:43

Will man den Bassbereich akustisch Dämpfen, dann wird es auf jeden Fall aufwendig.

Denn man muss eine nennenswerte (Raumbegrenzungs-)Fläche mit einer ausreichend tief arbeitenden Absorberschicht belegen.

Unauffällig wirksam: Rigips-Wände oder Holzbalkendecken. Die sind für den Bass durchlässig, was ihn unauffällig in die Nachbarräume entsorgt.

Noch relativ einfach machbar, wenn man Altbau hat: "abgehängte Decke". Dazu baut man sozusagen eine vertäfelte Decke mit Löchern (Schlitzen) in der Vertäfelung. Darauf legt man ein bis zwei Lagen Mineralwolle. Professionell heißt so etwas "Akustikdecke". Das Prinzip ist, dass nur ein Teil der Fläche für Schall durchlässig ist, das bewirkt eine Impedanztransformation: weniger Luft bewegt sich durch die Löcher/Schlitze schneller. Damit wird der Absorber viel Wirksamer und kann viel dünner sein. Seine untere Eckfrequenz sinkt. Ein Teil des Schalls wird nun allerdings reflektiert, der Absorptionsgrad wird kleiner (was eher erwünscht ist).

Ansonsten gibt es noch:
VPR Absorber ( https://www.google.de/search?q=VPR+Absorber ). Da die auch wieder ernsthaft Fläche im Raum belegen müssen, wird das aber eher teuer.
"Aktive Absorber" mit weiteren Subwoofern, die den Schall wieder einfangen sollen. (K.a. ob das klappt)
Abgestimmte Resonatoren, die gezielt in Druckmaxima untergebracht werden und dem Schallfeld Energie entziehen. Wirken nur auf einer Frequenz und sind schwierig zu planen. Außerdem muss auch da eine nennenswerte Fläche vorhanden sein.

Generell gibt es keine Wunderabsorber, alles was klein und/oder dünn ist *kann* im Bass nicht wirken.
 
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Zap! ist offline
k-stone
naturbursche
AW: Gute Raumakustik für wenig Geld
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Benutzerbild von k-stone
02-04-2016, 09:08

Wir sind seit einiger Zeit nen neuen Proberaum am bauen, wo wir versucht haben, dort, wo es möglich ist, mit Diffusion (2 Bruchsteinwände, jeder Stein wurde freiigelegt), und schiefen Flächen zu arbeiten, um möglichst viel Platz zum arbeiten zu behalten. Da es fast fertig ist, werde ich dann mal berichten, wenn wir eingezogen sind.


ENTWEDER DU SCHREIST HIER RUM ODER HÄLTST DICH RAUS!!!
 
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Geändert von k-stone (02-04-2016 um 09:36 Uhr).
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dest4b
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AW: Gute Raumakustik für wenig Geld
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Benutzerbild von dest4b
28-04-2016, 10:16

Also ich hatte zwei schlimme Raummoden bei 60 und 100 hz.
Beide relativ gut gekillt.. mit zwei Helmholzresonatoren.

Das war ein lustiges Experiment damals..

Vor den Beiden Helmhölzern konnte ich in meinem damals neuen Keller nicht mal Musik hören so schlimm war das.

Man hatte den eindruck wenn man den Raum mit 60Hz anregte, und dann den Erzeuger abschaltet das es kurzzeitig sogar lauter wird beim Ausschwingen.
Es hat dann noch ca 3 Sekunden nachdröhnt.

Das war nach den beiden riesen Holzkisten ( eine mit 200L eine mit 300L Volumen ( je grösser desto besser )) mit Dämmung und Mündungsdämpfung komplett verschwunden.

Ich hab da selbst nicht dran geglaubt .. und auch nicht mein Kumpel der n SAE Studium hatte. Aber es war ein Unterschied wie tag und Nacht.
Das hat man auch deutlich im RT60 von Roomeq-Wizzard gesehen.

Aber Bassabsorber aus Dämmwolle .. da kann man mal eher von 1-1,5 m dicke ausgehen das des was hilft


Wie meine Nachbarin meines Alters immer sagt.. "Na hörste schon wieder üzze üzze üzze .."

https://soundcloud.com/dest4b
 
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