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Forum > Musikproduktion > Forum > The Scene > Heute macht man Micro-Alben | Infografik
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Moving.Moto
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AW: Heute macht man Micro-Alben | Infografik
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31-08-2016, 15:59


Zitat von Psychotronic:
Du bist hier blöderweise nicht auf Soundcloud oder einem der größeren Hipster Portale, die würden deine Theorien sicher unterstützen.

Schreibst du da gerade deine Masterarbeit drüber oder bist du einer von den ehrlich Verrückten?

Nicht zwngsläufig - und ja eindeutig verrückt.


Zitat von escii:
Füher nannte man sowas EP. Extended Player. Man was bin ich alt.....

Der Name ist immer noch der gleiche - die EP gibt es. Doch die Idee bezog sich auf eine Abwandlung der EP. Fast der Arbeitsumfang eines Albums für wenige Lieder, exemplarisch griff ich 3 Lieder auf.

Ich muss eine negative Kritik üben und damit @Freshmilk zustimmen. Die Beschreibung über eine Leerformel (Hippsterportal) deckt nicht die Tiefe des Phänomens ab. Die Einführung von Streaming-Portalen setzte eine Anpassung in Gang, deren Effekte selbst die größten Labels zwang auf das digitale Medium Rücksicht zu nehmen. Ich kann hier keine vollständige Beschreibung darbieten, denke aber es gibt offensichtliche Probleme dieser Semantik. Ein weiteres Problem ist, dass hier Individuen stark vereinfacht und als Gegenbild integriert werden. Dementsprechend stärkt und konstruiert sie die In-Group-Identität derjenigen, die sich als Widerstand der Digitalisierung selbstbeschreibt. Dies berücksichtigt nicht die Vielfalt an Künstlern, deren Kunstwerke und das enorme Kreativitätspotential dieser Netzwerke. Beschleunigung und der angesprochene Perfektionsdruck wurden dadurch verstärkt (Mit dem Einsetzten des Musikmarktes wurde Konkurrenz zwischen den Musikern und Hörern bereits institutionalisiert). Selektoren sind nicht als positiv oder negativ einzustufen, sondern als Faktor dessen was Bestand hat. --> Evolution

Würdet ihr wirklich meinen, dass die Künstler des 19 Jahrhunderts nicht darüber Verhandelt haben, welche Folgen der Erfindung der Tonwalze oder des Phonautographen? Sicherlich wurde dies kontrovers diskutiert.

Jedes Medium ändert die Bedingungen der Möglichkeit Musik zu erleben und interferiert mit bestehenden Medien und deren Gebrauch.
 
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31-08-2016, 16:32


Zitat von Moving.Moto:
Nicht zwngsläufig - und ja eindeutig verrückt.

gut.


Zitat von Moving.Moto:
Ich muss eine negative Kritik üben und damit @Freshmilk zustimmen. Die Beschreibung über eine Leerformel (Hippsterportal) deckt nicht die Tiefe des Phänomens ab.

Korrekt, ich weiss.


Zitat von Moving.Moto:
Die Einführung von Streaming-Portalen setzte eine Anpassung in Gang, deren Effekte selbst die größten Labels zwang auf das digitale Medium Rücksicht zu nehmen. Ich kann hier keine vollständige Beschreibung darbieten, denke aber es gibt offensichtliche Probleme dieser Semantik. Ein weiteres Problem ist, dass hier Individuen stark vereinfacht und als Gegenbild integriert werden. Dementsprechend stärkt und konstruiert sie die In-Group-Identität derjenigen, die sich als Widerstand der Digitalisierung selbstbeschreibt. Dies berücksichtigt nicht die Vielfalt an Künstlern, deren Kunstwerke und das enorme Kreativitätspotential dieser Netzwerke. Beschleunigung und der angesprochene Perfektionsdruck wurden dadurch verstärkt (Mit dem Einsetzten des Musikmarktes wurde Konkurrenz zwischen den Musikern und Hörern bereits institutionalisiert). Selektoren sind nicht als positiv oder negativ einzustufen, sondern als Faktor dessen was Bestand hat. --> Evolution

Das ist schon richtig, reicht aber auch noch nicht. Grundsätzlich: Das ganze Internet ist voll mit Musik, die großen Streaming Portale sind nur die Mainstream anlaufstellen. Es gibt aber viel viel mehr Zeug da draußen.

Der Perfektionsdruck war für die Leute die man im Kern als Künstler bezeichnen sollte, sowieso schon immer da, dort sehe ich keine Änderung. Vielleicht ist das der Kernaspekt deiner These der nicht bei uns ankommt, weil wir EA'ler hier draußen fernab des Mainstreams davon nichts mitbekommen.

Vielleicht sollten wir uns in 20 Jahren in "Jurrastic Music Park" umbenennen. "Stay out, we are old."

Zusätzlich: Was ist jetzt aber wenn man keine Lust hat dort mitzumachen, einfach Konzerte gibt, recht klassisch weiter ne Homepage pflegt und damit auch gut lebt?


Zitat von Moving.Moto:
Würdet ihr wirklich meinen, dass die Künstler des 19 Jahrhunderts nicht darüber Verhandelt haben, welche Folgen der Erfindung der Tonwalze oder des Phonautographen? Sicherlich wurde dies kontrovers diskutiert.

Ich glaube nicht, dass man sowas als Verhandlung bezeichnen sollte, das ist eher ne Dampfwalze die einen überrollt wenn man nicht aus dem Weg springt.

Mehr als ein "Spring doch mal aus dem Weg" will ich hier auch grundsätzlich gar nicht mitgeben, dies zumindest hilft schon mal die Perspektive zu ändern, vielleicht ein wenig zu lernen nicht mehr der Maschine zu dienen und statt dessen eher mitzubekommen wie man sie nutzen oder gar brechen kann.
 
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Geändert von Psychotronic (31-08-2016 um 16:49 Uhr).
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schranz hans
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31-08-2016, 17:43


Zitat von Moving.Moto:
Vielleicht ist die Darstellung von Autarkie und das Schaffen just des Schaffens wegen die Übernahme eines Künstler-Cliché. Und vielleicht sucht der ein oder andere darin seine Anerkennung (Bsp. Schranz Hans).

das schaffen um des schaffens wegen mag vielleicht von manchen als künstlerklischee wahrgenommen werden, doch es ist dem künstlerischen immanent, also wohl etwas vom wenigen verbleibenden, wenn die alles durchziehende marktlogik der herrschenden zustände abgezogen wird.

was ich über die jahre hinweg gelernt habe: meine musik wird langweilig und austauschbar, wenn ich während des schaffensprozesses darüber nachdenke, wie sie wohl bei den rezipient*innen ankommen wird (oder unterbewusst als ziel habe, musik zu machen, die gut ankommt). same game wenn ich bildende kunst mache oder schreibe. mit der möglichen reaktion der empfangenden im hinterkopf schleife ich die schönen ecken, kanten und flecken weg, traue mich weniger querfeldein und benutze eher die ausgetretenen pfade, weil ich weiß, dass sie verlässlich zum "ziel" führen.
der sound, der unerwartet wie aus dem nichts kommt, erschreckt und dann aber doch irgendwie passt und dem gesamtbild den vibe gibt, als sei da etwas aus der zukunft oder von einem entfernten planeten angereist, wird dann weggelassen zugunsten einer bassline, die zwar geil grooved, kraftvoll durch den raum stampft und die köpfe nicken lässt, aber doch schon hunderte oder tausende male in ähnlicher form da war und niemanden mehr verwundert.

den wirklich geilen, kreativen scheiß mache ich immer erst dann, wenn ich es schaffe, die potentiellen rezipient*innen während des prozesses aus meiner realität zu verbannen. das ist auch der grund, warum ich nicht beabsichtige, mit meiner musik wirklich geld zu verdienen, denn das würde mir den gedanken an die reaktion der hörerschaft permanent in den hinterkopf zementieren.

und klar, natürlich freut es mich am ende, wenn menschen meine musik mögen, doch mir ist es wesentlich lieber, wenn ein wirklich kreativer track 5 leuten gefällt, deren musikgeschmack ich schätze, als wenn ein eher austauschbarer track 500 oder 50 000 leuten gefällt, die halt auch skrillex, red hot chili peppers und nickleback pumpen.


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Geändert von schranz hans (31-08-2016 um 18:17 Uhr).
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31-08-2016, 18:15


Zitat von Psychotronic:
Es gibt sicher auch Gegenbeispiele wo die Selektion funktioniert:

Monkeytown Records
Planet Mu
Schematic
Deep Medi
Crach Records
Ad Noiseam
aentitainment
anteilig vielleicht noch Warp

finde ich ja spannend, dass du da unter anderem uns nennst. da wir seit langem als kollektiv entscheiden, was wir releasen, und immer neue acts dazukommen, die mitentscheiden, hatte ich zeitweise angst, dass das die selection verwässert. da ist vieles dabei, was ich selbst nicht releasen würde (darum geht es bei uns aber auch nicht so wirklich, wir sind eher ein künstlerkollektiv aus aus coolen zecken, die gerne kram zusammen reissen), deshalb hab ich auch schon mit dem gedanken gespielt, nochmal ein label zu gründen, bei dem dann aber nur ich entscheide (hab den plan dann aber verworfen, weil schon crach viel arbeit macht und ich mich lieber aufs musikmachen konzentrieren will).


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Geändert von schranz hans (31-08-2016 um 18:22 Uhr).
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31-08-2016, 18:19


Zitat von schranz hans:
finde ich ja spannend, dass du da unter anderem uns nennst. da wir seit langem als kollektiv entscheiden, was wir releasen, und immer neue acts dazukommen, die mitentscheiden, hatte ich zeitweise angst, dass das die selection verwässert und auch schon mit dem gedanken gespielt, nochmal ein label zu gründen, bei dem dann aber nur ich entscheide (hab den plan dann aber verworfen, weil schon crach viel arbeit macht und ich mich lieber aufs musikmachen konzentrieren will).



Ich wusste nicht das ihr als Schwarm agiert. Dass finde ich dann doppelt spannend, weil ich die Selektion bei euch in weiten Teilen sehr gut finde.
 
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31-08-2016, 18:25


Zitat von schranz hans:
den wirklich geilen, kreativen scheiß mache ich immer erst dann, wenn ich es schaffe, die potentiellen rezipient*innen während des prozesses aus meiner realität zu verbannen

Und die restliche Realität gleich mit dazu, man kann auch einfach Musik für Rezipienten machen, die es gar nicht gibt.
 
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chris van oz
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31-08-2016, 20:00


Zitat von escii:
Füher nannte man sowas EP. Extended Player. Man was bin ich alt.....

Also ich nenn das heute noch so. Aber wenn ich den jungen leuten was von meiner EP so und so erzähle sagen die hÄ? was is ne EP?!


Aber generell ich mach keine Musik für Konsumenten. Die sollen sich Avicii und son Dreck reinpfeifen und für DG konzerte 100 € pro Ticket zahlen. Dafür kriegen sie ein haufen Augenwischerrei. Gut. So ist der Markt für echte Künstler freier.
 
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schranz hans
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31-08-2016, 20:40


Zitat von chris van oz:
Also ich nenn das heute noch so. Aber wenn ich den jungen leuten was von meiner EP so und so erzähle sagen die hÄ? was is ne EP?!

ich nehm das gerade annersrum wahr - die leute in meinem alter, mit denen ich zu tun habe, wissen fast alle, was ne EP ist. als ich aber neulich meinem vater (der auch musiker ist und ne gigantische musiksammlung hat) erzählte, dass ich gerade an ner rap-EP arbeite, war der erstmal verdutzt und fragte mich, was denn ne EP ist...
vielleicht ist die bezeichnung EP eher im clubmusikbereich gebräuchlich?


Zitat von Psychotronic:


Ich wusste nicht das ihr als Schwarm agiert. Dass finde ich dann doppelt spannend, weil ich die Selektion bei euch in weiten Teilen sehr gut finde.

yo, die selction machen wir schon viele jahre im schwarmprinzip. bis vor ner weile hab ich den größten teil des restlichen managements gemacht (webdesign, social media und homepage mit content füttern, anderes orga-zeug), aber auch das machen wir jetzt kollaborativ - ist auch besser so, ich bin eigentlich viel zu chaotisch für so nen job.


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Moving.Moto
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31-08-2016, 22:38

Lassen wir beiseite das immanenz eine Metaphysik voraussetzt deren Wurzeln vertrocknet sind, habe ich dennoch eine Anmerkung bezüglich des Schaffens und der Innovationslogik der anwesenden Künstler. Ich halte Originalität für eine Fiktion, da jedes Entscheiden die diskriminierten Entscheidungen virtuell als Bedingung seiner Möglichkeit aufgreift. Anders ausgedrückt hat jeder Gedanke einen Gedanken an den er anschließt. Ursachen-Attestierung sind damit nur noch eine Frage des beobachtens.
 
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schranz hans
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01-09-2016, 00:56


Zitat von Moving.Moto:
Ich halte Originalität für eine Fiktion, da jedes Entscheiden die diskriminierten Entscheidungen virtuell als Bedingung seiner Möglichkeit aufgreift. Anders ausgedrückt hat jeder Gedanke einen Gedanken an den er anschließt.

sachma, liest du zu viel frankfurter schule, oder woher hast du das bedürfnis, dich derart verkompliziert akademisch auszudrücken?
der zweite satz hätte auch gereicht.

everything is a remix, kultur baut auf sich selbst auf, is ja klar. dennoch ist das neue album von autolux, gazelle twin oder das, was arca so macht, um welten origineller als der ganze müll, den bon jovi, nickelback und konsorten in den letzten jahrzehnten in den äther gepustet haben (womit ich natürlich nicht sagen will, dass letztere musik keine daseinsberechtigung hätte. wer sowas hören will, kann das von mir aus gerne tun, solange ich es nicht hören muss).


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01-09-2016, 01:45


Zitat von Moving.Moto:
habe ich dennoch eine Anmerkung bezüglich des Schaffens und der Innovationslogik der anwesenden Künstler

An dieser Stelle unterstellst du "Anwesenden" ein Mindset, welches so nicht vorhanden ist. Nur weil ein paar von uns schrägen Krach hören und selbst auch ähnlichen Output haben, heisst das noch lange nicht das wir uns für besonders Innovativ halten. Schrägen Krach gibts seit ewigen Zeiten. Leute deren Ohren so gepolt sind, hat das schon immer Spass gemacht.

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Geändert von Psychotronic (01-09-2016 um 01:54 Uhr).
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01-09-2016, 08:35

selten so geschwollenes Geschreibsel gelesen Mr. Moto..

man kann auch künstlich verkomplizieren und verblümen, in der Hoffung das es die Sache ansich dann womöglich interessanter und spannender für den Leser macht..

hochtrabend

Hab schon Leute kennen gelernt die so kompliziert und verkopft denken und reden, das sie am Ende noch nichtmal mehr n Nagel in die Wand schlagen konnten ohne sich gleich die Hand dabei abzuschlagen


http://soundcloud.com/audiohead

"Früher habe ich immer auf alle Tasten auf einmal gehauen - die richtigen Töne werden schon dabei sein."
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01-09-2016, 10:45


Zitat von Psychotronic:
An dieser Stelle unterstellst du "Anwesenden" ein Mindset, welches so nicht vorhanden ist. Nur weil ein paar von uns schrägen Krach hören und selbst auch ähnlichen Output haben, heisst das noch lange nicht das wir uns für besonders Innovativ halten. Schrägen Krach gibts seit ewigen Zeiten. Leute deren Ohren so gepolt sind, hat das schon immer Spass gemacht.

That's all and nothing more

Cooles Statement. Dann habe ich die Kommunikation vorher missverstanden.
 
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Moving.Moto
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01-09-2016, 10:58


Zitat von Audiohead:
selten so geschwollenes Geschreibsel gelesen Mr. Moto..

man kann auch künstlich verkomplizieren und verblümen, in der Hoffung das es die Sache ansich dann womöglich interessanter und spannender für den Leser macht..

hochtrabend

Hab schon Leute kennen gelernt die so kompliziert und verkopft denken und reden, das sie am Ende noch nichtmal mehr n Nagel in die Wand schlagen konnten ohne sich gleich die Hand dabei abzuschlagen


Noch geschwollener?! Und was sind N ä g e l ?

Nicht künstlich verkompliziert und auch nicht verblümt, auch nicht in der Hoffnung das es die Sache an-sich interessanter und spannender macht. Meine Absicht ist die Konditionierung möglicher Anschlußkommunikation. Das ist alles.

Wenn ihr, wie @Psychotronic oder @schranz hans davon ausgeht, Kunst schafft nichts Eigenständiges und Neues, wo liegt dann der Unterschied zur Populär-Kunst?
 
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k-stone
naturbursche
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Benutzerbild von k-stone
01-09-2016, 11:23


Zitat von Moving.Moto:
Noch geschwollener?! Und was sind N ä g e l ?

Nicht künstlich verkompliziert und auch nicht verblümt, auch nicht in der Hoffnung das es die Sache an-sich interessanter und spannender macht. Meine Absicht ist die Konditionierung möglicher Anschlußkommunikation. Das ist alles.

Wenn ihr, wie @Psychotronic oder @schranz hans davon ausgeht, Kunst schafft nichts Eigenständiges und Neues, wo liegt dann der Unterschied zur Populär-Kunst?

diese antwort bestätigt a-heads aussage in allen punkten. ich hab solche leute schon öfter in echt kennen gelernt, und finde diese ansätze ermüdend, langweilig und absolut kontraproduktiv. erst ging es um vermarktung mit angeblich neuen und innovativen ansätzen, was aber nicht so ist, und nun sind wir an einem punkt, wo alles sich um konditionierung möglicher anschlusskommunikation drehen soll.... da will uns jemand verarschen.


ENTWEDER DU SCHREIST HIER RUM ODER HÄLTST DICH RAUS!!!
Dabey
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01-09-2016, 11:24

Ich befürchte deine angestrebte Konditionierung möglicher Anschlusskommunikation endent eher im Auschluss jeglicher Kommunikationskonditionierung.

Und jetzt im Chor: "Wir sind alle individuell, individuell, individuell...."


 
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Dabey ist offline
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01-09-2016, 15:36


Zitat von k-stone:
diese antwort bestätigt a-heads aussage in allen punkten. ich hab solche leute schon öfter in echt kennen gelernt, und finde diese ansätze ermüdend, langweilig und absolut kontraproduktiv. erst ging es um vermarktung mit angeblich neuen und innovativen ansätzen, was aber nicht so ist, und nun sind wir an einem punkt, wo alles sich um konditionierung möglicher anschlusskommunikation drehen soll.... da will uns jemand verarschen.

Ich übersetzte Konditionierung mal: Ich möchte besser verstanden werden. Ist das ein Skandal?

Nein, es ging und geht nicht um Vermarktung, aber du hast recht, am Ende will uns jemand verarschen. Ich habe eine Idee gehabt, sie mitgeteilt und jetzt kommt die Stigmatisierung. Eben Leute die man "schon öfter kennen gelernt hat."

Zurück zum Thema, wie hört ihr gerne Musik?
Ist das Format und der Zusammenhang von Liedern wichtig? Für wenn sind sie wichtig?
 
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schranz hans
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01-09-2016, 16:06


Zitat von Moving.Moto:
Ich übersetzte Konditionierung mal: Ich möchte besser verstanden werden. Ist das ein Skandal?

das besser-verstanden-werden funktioniert so aber nur, wenn die empfangenden so einen jargon auch gewohnt sind und er zum thema passt. sonst erreicht man damit das glatte gegenteil. klar, wenn es zum beispiel um hochkomplexe philosophische themen geht, kommt man manchmal nicht umhin, sich derart auszudrücken, aber bei den themen in diesem thread sollte das auch einfacher gehen.


Zitat von Moving.Moto:
Wenn ihr, wie @Psychotronic oder @schranz hans davon ausgeht, Kunst schafft nichts Eigenständiges und Neues, wo liegt dann der Unterschied zur Populär-Kunst?

naja, man kann auch etwas neues basierend auf schon dagewesenem schaffen, sonst hätte es ja seit der "erfindung" der musik nichts neues mehr gegeben. nur was genau dann neu ist, lässt sich halt nicht mehr konkret sagen, weil man nicht alles davor dagewesene kennen kann, weder als produzent*in noch als konsument*in. das ist dann immer recht subjektiv.

die unterscheidung beispielsweise zwischen "E" und "U"-musik halte ich für blödsinn, selbiges auch auf andere künste bezogen. da ist keine klare grenzziehung möglich.


__

Hauptsache Bumsen, Hauptsache laut.
 
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k-stone
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Benutzerbild von k-stone
01-09-2016, 19:40


Zitat von Moving.Moto:
Ich übersetzte Konditionierung mal: Ich möchte besser verstanden werden. Ist das ein Skandal?

Nein, es ging und geht nicht um Vermarktung, aber du hast recht, am Ende will uns jemand verarschen. Ich habe eine Idee gehabt, sie mitgeteilt und jetzt kommt die Stigmatisierung. Eben Leute die man "schon öfter kennen gelernt hat."

Zurück zum Thema, wie hört ihr gerne Musik?
Ist das Format und der Zusammenhang von Liedern wichtig? Für wenn sind sie wichtig?

Hey, ich hab echt keine Ahnung. Ich kenn mich nur mit Musik aus, die ich selber mache, auf die ich Lust habe und für die ich in der Regel bezahlt werde (ausser elektronikkram, das ist reinstes hobby). Und ich hab da auch noch Spass bei...

Ansonsten halte ich´s mit Zappa, der erwiesenermaßen ein genialer Musiker seiner Zeit war:
Zitat von Frank Zappa:
"...über Musik zu reden ist, wie über Architektur zu tanzen."



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Freschmilk
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01-09-2016, 20:07

hate auf mainstream ist sooo hipster...


 
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