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Forum > Musikproduktion > Forum > The Scene > Rosa Rauschen versus "6 dB slope" und die Unsinnigkeit vieler Frequenzdiskussionen
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Maltodextrino
Registrierter Benutzer
Rosa Rauschen versus "6 dB slope" und die Unsinnigkeit vieler Frequenzdiskussionen
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Benutzerbild von Maltodextrino
12-08-2016, 23:03

Moin.
Ich hab grad nochmal was interessantes gefunden und dachte, ich poste das mal in dieses Forum:
http://help.izotope.com/docs/ozone/p...s_spectrum.htm

Heißt auf deutsch soviel wie: Früher klang alles etwas dumpfer, heute klingt manches heller. Oder etwas technischer: Früher orientierten sich die Tonmeister offenbar an einer Frequenzkurve ("6 dB slope"), die weniger hohe Frequenzen zu Folge hat, heute wird immer öfter auf das "Rosa Rauschen" als Referenz gesetzt.
Warum ich das hier poste? Weil das meiner Meinung nach eine (vielleicht gibt ja mehrere...) Erklärung für fruchtlose Diskussionen über "zu viele" oder "zu wenig" Höhen ist.
Beispiel: Irgendwann wurde hier mal behauptet die Musik sei "tolles Sounddesign", die Tracks von Calvin Harris dagegen "soundtechnicher Mist". Über die Kompositionen rede ich mal gar nicht, es geht mir nur um den Klang. Interessant finde ich aber: Der "Refrain" von "Outside" von Calvin Harris entspricht ganz offensichtlich dem Pink Noise. Der "Refrain" von "We come on" von Faithless entspricht dagegen ganz offensichtlich dem "6dB slope" (Wenn mich meine Plugins nicht arglistig täuschen). Heißt: Wir haben es hier mit zwei verschiedenen Referenzen zu tun die zurzeit beide angewendet werden. Wobei ich sagen würde, dass sich im Chartbereich/Mainstreambereich wohl eher das Pink Noise durchsetzt, aber ich hab da nicht so den Überblick. Auf jeden Fall denke ich, dass das dazu führt das viele Diskussionen sinnlos sind weil man sich ganz offensichtlich auf verschiedene Referenzen beruft. So ein "mainstreamgeschädigter" wie ich finde viele Tracks die hier als "gutes Sounddesign" gefeiert werden einfach nur dumpf, und umgekehrt empfindet jemand der Faithless als Hero angibt manche heutigen Tracks zu schrill. Also kann man sich diese ganzen "Mehr Höhen!!" oder "Weniger Höhen!!" eigentlich sparen wenn man nicht weiß was der Produzent bezwecken will.

Meiner Erfahrung nach klingen Tracks wie der besagte von Faithless in Clubs/Diskotheken dumpf und schwammig. Auf Kopfhörer für Audiophile Musikliebhaber dagegen ganz gut. Besagte Charthits klingen zu Hause seltsam schrill, in der Disko würd ich sagen, das passt. Das heißt für mich, bei der Vielzahl der unterschiedlichen Lautsprecher und Anwendungen ist diese ganze Frequenzdiskussion total für den A.... Weil wenn man sich einfach nur auf unterschiedliche Referenzen beruft, die beide ihren Sinn haben, macht Diskussion wenig Sinn. Soweit mein Monolog zum Wochenende. Macht daraus was ihr wollt... ^^
 
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