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Moogulator
Telechinesin™
syntheseformen.. + grundlagen synthesizer / synthese..
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Benutzerbild von Moogulator
25-06-2003, 18:38

alles von granularsynthese bis fm etc..
www.sequencer.de/synthaudio.html#syntheseformen

oder den weg über die menüs auf sequencer.de
punkt "synth?" wählen
und einfach wellenformen und typische audiobeispiel anhören!..

und grundlagen lesen oder "synthesizer diplom" klicken,downloaden oder html version anschauen..

(noch mehr zu wavetables und co..)


Ja! und mehr
Moogulator
Telechinesin™

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Benutzerbild von Moogulator
01-07-2003, 01:11

kleines update derweil..
jetzt auch mit spectren, damit man die wellenformen auch mal "angucken" kann.. und einiges mehr..

hoffe,es hilft,dafür hab ich es gemacht..
eine art lexikon der synthesizer grundbegriffe..


Ja! und mehr
sola
Registrierter Benutzer

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20-02-2004, 22:15

Synthesizer und Synthesearten - kurze Einführung
1. Unterteilung der Synthesizer
1.1 Digital-Synthesizer
1.2 Analog-Synthesizer

2. die bekanntesten Synthesearten mit Erklärung:
2.1 Additive Synthese
2.2 FM Synthese
2.3 AFM Synthese
2.4 FS Synthese
2.5 PD Synthese
2.6 IPD Synthese
2.7 Subtraktive Synthese
2.8 PM Synthese
2.9 VA Synthese
2. 10 Sampling
2.11 Wavetable
2.12 LA Synthese
2.13 Vektor-Synthese




1. --- Unterteilung der Synthesizer

1.1 Digital-Synthesizer
Als Digital-Synthesizer werden alle Synthesizer bezeichnet, deren Klangerzeugung digital arbeitet. Digital-Synthesizer sind im Prinzip auf Errechnung von digitalen Audio-Signalen spezialisierte Computer. Mittlerweile gibt es sogar Computer-Programme, die auf einem handesüblichen Computer (PC, Apple) einen Synthesizer nachbilden (nachbilden, emulieren; englisch: to emulate). Da Computerprogramme unter dem Begriff Software gehandelt werden, heißen Synthesizer-Emulationen auch Software-Synthesizer .

1.2 Analog-Synthesizer
Analog-Synthesizer heißen alle Geräte, deren Klangerzeugung mit analogen Audiosignalen arbeitet. Ältere Geräte werden auch durch analoge Steuer-Signale (CV/Gate) kontrolliert, moderne Analog-Synthesizer werden digital gesteuert (MIDI).



2. die bekanntesten Synthesearten mit Erklärung:

2.1 Additive Synthese
Additive Synthese oder auch Obertonsynthese. Es werden reine Sinusschwingungen addiert. Durch die Addition entstehen neue Arten von Wellen. Ein Sägezahn enthält alle Vielfachen der Grundfrequenz. Ein Rechteck / Dreieck enthält alle ungeraden Vielfachen der Grundfrequenz.
Die Additive Synthese konnte sich gegenüber der Subtraktiven Synthese jedoch nicht durchsetzen, da die Programmierung doch relativ umständlich ist. Hierbei ist von Bedeutung, dass die Obertöne einer z. B. Sägezahnschwingung mit verschiedene Amplitude (= Lautstärke) schwingen. Diese müssen bei der Additiven Synthese erst noch einzeln bestimmt werden.
Hammond Orgel
Korg:
DSS-1

2.2 FM Synthese
FM bedeutet Frequenz Modulation. Eine Schwingung moduliert die andere. Ein recht kompliziertes Verfahren der Klangerzeugung. Man arbeitet hier mit sogenannten Operatoren, welche in verschiedenen Algorhythmen angeordnet werden können. Man braucht hier schon etwas Geduld um neue Klänge zu programmieren.
Ende der 80er hatte Korg versucht die FM Synthese in das Gewand der analogen Bedienweise zu stecken. Hier wurde wieder der Begriff Oszillator verwendet. Leider konnten diese Geräte nie die Klangvielfalt der "echten" FM-Synthesizer erreichen.
Übrigens - so ziemlich auf jeder PC-Soundkarte findet sich ein FM-Synthesizer. Was das so als OPL-3 Chip ist ein FM-Synthie mit 3 Operatoren.
YAMAHA:
DX-7, DX-9, DX-11, DX-21, DX-100
Korg:
DS-8, 707
Elka:
EK-44

2.3 AFM Synthese
Die Advanced Frequency Modulation wurde von Yamaha eingesetzt. Diese Syntheseform ist eine Kombination aus der FM-Synthese und der AWM-Synthese. Das heißt, es können aus dem Samplerom genommene Wellenformen mit der FM-Synthese kombiniert werden. Die Klänge eröffneten 1989 völlig neue Möglichkeiten der Klanggestaltung und erweckte die etwas angestaubten FM-Synthese zu neuem Leben. Obwohl es natürlich der geschickten Kombination zu verdanken war, dass von allem der SY-77 ein beliebtes Gerät geblieben ist.
YAMAHA:
SY-22, SY-77, TG-77, SY-99

2.4 FS Synthese
YAMAHA ist immer wieder für eine Überraschung gut. Mit der Präsentation des FS 1 R rechnete kaum jemand. Dieses Instrument ist in der Lage, FM-Klangerzeugung mit dem Formant Shaping zu kombinieren. Bei der Formantenformung bedient man sich den von der Sprache her bekannten Formantbildung; die Ergebnisse erinnern folglich zwangsläufig an das, was man mit Vokalcharakter umschreiben könnte. Dass dieser Synthesizer auch noch in der Lage ist, nunmehr bis zu 15 Jahre alte DX7-Klänge zu importieren, ist ein anderes Thema (FM-Synthese).
YAMAHA:
FS1r

2.5 PD Synthese
PD bedeutet Phase Distortion. Hierbei wird z.B. eine Sinuswelle in ihrer Phase verzerrt, so dass z.B. die Phase zum Nulldurchlauf der Schwingung verzerrt wird. Es entsteht eine Sägezahnschwingung.
Anstelle eines Filters werden hier Hüllkurven benutzt, die den Grad der Verzerrung bestimmen. Der Haltepegel der Hüllkurve entspricht in etwa der Eckfrequenz eines Filters. Eine Syntheseform die bisher nur von der Firma Casio angewand wurde. Der schematische Aufbau der Geräte erinnert an analoge Synthesizer, wobei man hier doch einige sehr wichtige Funktionen, wie z.B. Filtersektion, vermißt. Die Stärken dieser Geräte lagen eindeutig in glockigen, metalischen Klängen, welche ein wenig an die FM-Synthese erinnerten. Allerdings fehlte der PD etwas die Brillianzt. Bässe und Flächen ließen sehr zu wünschen übrig.
Casio:
CZ-1, CZ-1000, CZ-3000, CZ-5000

2.6 IPD Synthese
Die IPD Synthese ist eine verbesserte Version der PD der Firma Casio. Sie wurde als Nachfolger der PD entwickelt um eine Nachfolge-Serie für die CZ-Serie zu schaffen. Hohner vertrieb diese Geräte unter ihrem Namen.
Casio:
VZ-1, VZ-10
Hohner:
HS-2

2.7 Subtraktive Synthese
Subtraktive SyntheseMan erzeugt ein Dreieck / Sägezahn als Grundschwingung. Diese wird durch Filter bearbeitet, um den gewünschten Klang zu erzeugen. Die subtraktive Synthese ist heutzutage Standart der elektronischen Klangerzeugung.
Roland:
Jupiter-6, Jupiter-8
Korg:
Poly Six, Poly-61, Poly-800
Yamaha:
CS-80, CS-60
Sequential Circuits:
Prophet-5

2.8 PM Synthese
PM steht für PHYSICAL MODELING. Der erste Synthesizer mit PM Synthese war der monophone VL-1 von Yamaha. Weitere Geräte waren der VL-7, VP-1, Korg Prophecy und der Technics WSA.Ein PM-Synthesizer enthält einen DSP, der in Echtzeit physikalische Modelle berechnen kann. Man gibt also nicht mehr eine Wellenform vor, sondern ein Objekt, z.B. ein Rohr. Es werden die verschiedenen Eigenschaften festgelegt wie Breite, Höhe und Material. Diese Eigenschaften können während des Spielens durch Controller verändert werden.




Derzeit versuchen sich alle (ausgehend von YAMAHA mit dem VL 1) an der sogenannten VA-Synthese. VA steht für Virtual Acoustic. Diese Syntheseform bedient sich keiner Samples oder Oszillatoren. Die Klangerzeugung wird durch einen speziellen DSP mit hoher Rechengeschwindigkeit aus diversen Parametern berechnet. Das Prinzip der VA-Synthese geht vom Physical Modelling aus. Es werden Daten über die Beschaffenheit eines Instrumentes benötigt, wie z.B. Volumen des Resonanzkörpers,Materialbeschaffenheit etc. Das Instrument wird also virtuell konstruiert. Das Ergebnis ist dementsprechend naturgetreu, denn zu behaupten, nur die Originale würden wie Originale klingen, kann man hier nicht mehr gelten lassen. Nachteil war anfangs der recht hohe Preis solcher Instrumente (VL 1: rund 10000,- DM, VP 1 sogar rund 40000,- DM). Ausserdem sind diese Instrumente noch auf eine spezielle Tonerzeugung spezialisiert (VL 1: Bläserklänge, VP 1: Saiteninstrumente), was das ganze noch sehr kostspielig macht. Um die Virtual Acoustic Synthese bezahlbarer zu machen, wurde von TECHNICS eine Mischform aus PCM- und VA-Technologie mit dem Acoustic Modeling geschaffen.
In der Folgezeit hat man sich aber, bedingt durch die Analog-Renaissance und ihrer zeitgenössischen Musik (Techno, Ambient, usw.), in diesem Bereich auf virtuell analoge Instrumente beschränkt. Letztendlich wird hier mit Software die Funktionsweise und vor allem das Verhalten analoger Instrumente emuliert. Einer der ersten Vertreter dieses Genres ist der gezeigt CLAVIA NORD LEAD.

2.9 VA Synthese
VA Synthese
Das Problem der Virtual Acoustic Synthesen ist eindeutig der Preis, denn die dafür erforderlichen Hochgeschwindigkeitstechnologien waren noch Mitte der Neunziger nicht in erschwinglichem Rahmen erhältlich. So sind die VA-Synthesizer entweder polyphon sündhaft teuer gewesen (YAMAHA VP 1 60000,- DM, KORG OASYS 20000,- DM) oder nur monophon (YAMAHA VL 1, KORG PROPHECY) ausgelegt. Dem entgegen stand mit nur 5500,- DM und 64 Stimmen der TECHNICS SX-WSA 1, welcher sich einer Mischsynthese bedient.
Acoustic Modeling wurde diese Mischform getauft. Sie bedient sich zunächst einem Sample-ROM, dessen Samples als sogenannte Driver (Treiber) für die Synthese benutzt werden. Der Resonator hingegen wird virtuell erzeugt und kann mit zahlreichen Spielhilfen (Trackballs, Modulationsräder) moduliert werden. Der Resonator ist hierbei der Klangkörper, z. B. ein Zylinder, ein Rohr usw. Das Sample wird also durch den Klangkörper hindurch wiedergegeben, was bei Naturimitationen für mehr Realität sorgt und durch die freie Wahl der Samples auch für völlig neuartige Klänge gut ist. Wird bei der VA-Synthese ein physikalisches Modell von Grund auf konstruiert, so ist bei der Acoustic Modeling Synthese der Grundklangcharakter (der Driver) völlig frei einem Resonanzkörper (Resonator) zuweisbar. Der erfreuliche Nebeneffekt dabei: alles bleibt in bezahlbaren Rahmen, da gerade die rechenintensive Berechnung der Grundklangfarbe entfällt (bei der VA-Synthese wären hierbei z. B. Material, Spieltechnik (Lippendruck, Anschlagstechnik usw.) u.v.m. zu berücksichtigen). Das System bleibt also bezahlbar.
Korg:
Oasis, Z1, Prophecy

Technics: SX-WSA-1

YAMAHA: VP 1, VL 1

2. 10 Sampling
Funktionsprinzip eines Samplers
Ein Sampler ist in der Lage,aus einem Audiosignal Proben (= Samples) zu entnehmen und in digitaler Form zu speichern. Grundsätzlich lassen sich mit einem Sampler jedes beliebige Signal aufnehmen und wiedergeben. Dabei ist das entscheidene, dass ein Sample transponierbar ausgegeben werden kann.
Und da haben wir auch gleich eines der ersten Probleme des Sampelns: den sogenannten Micky-Mouse-Effekt. Je höher ein Sample transponiert wird, desto schneller wird das Sample wiedergegeben.Das Sample wird also zur Transponierung einfach schneller (höher) bzw. langsamer (tiefer) aus dem Speicher ausgelesen. Dem Problem des Micky-Mouse-Effektes kommt man entgegen, wenn man mehrere Samples auf die Tastatur verteilt. Dies nennt man Multisampling.
Eine andere Möglichkeit wären Zeitkorrekturverfahren, indem der Sampler in die Lage versetzt wird, bei höheren Wiedergaben das Sample auf die Originallänge zu strecken bzw. bei tieferen Wiedergaben zu stauchen. Dieses Verfahren ist jedoch sehr rechenaufwendig und teuer, so dass sich das Multisampling durchgesetzt hat. Der Idealfall des Multisampling wäre z.B. 61-faches Multisampling (ein Sample pro Taste auf einer fünfoktavigen Standardtastatur). Einen anderen Einsatz verfolgt dabei der ROLAND VP-9000, der sich mit dem "Elastic Audio" auf neuem Felde bewegt. Hierbei können erstmals in Echtzeit Tonhöhe und Geschwindigkeit moduliert/verändert werden - unabhängig voneinander! Akai:
S612, S700, S1000....
Emu-Systems:
Emulator 1, Emulator 2, Emulator 3, ESI-32, Emax, Emax-2....
Casio:
FZ-1
Korg:
DSM-1, DSS-1
Sequential Circuits:
Prophet 2000, Prophet 2002, Prophet 3000


2.11 Wavetable
Wavetables (Wellentabellen) enthalten eine Vielzahl von Wellenformen, welche von einem geeigneten Prozessor ausgelesen und wiedergegeben werden. Je nach Art des Synthesizers ergeben sich sehr verschiedene Möglichkeiten. So können diese Wellentabellen z.B. komplett durchgefahren werden,was Klangveränderungen mit sich bringt. Es lassen sich Wellentabellen rückwärts, vorwärts,teilweise mit und ohne Loop durchfahren. Zahlreiche Möglichkeiten können hierfür zur Verfügung gestellt werden. Bekannteste Wavetable-Synthesizer sind z. B. die WAVE-Synthesizer von PPG oder der WALDORF MICRO-WAVE. Mit zusätzlicher Peripherie (z.B. dem PPG WAVETERM) ist es sogar möglich, sich eigene Wellentabellen zu erstellen. Die eigentliche Klangbearbeitung verläuft jedoch auch hier nach dem Prinzip der Subtraktiven Synthese.
Seit Einführung von Soundkarten mit Sample-ROM-Speichern ist auch hier immer wieder fälschlicherweise von Wavetablesynthese die Rede. Hierbei handelt es sich allerdings um ganz normale Sample-ROM-Speicher. Die Wavetabletechnologie wie oben beschrieben ist nicht implementiert! Siehe hierzu näheres zur Funktionsweise unter Subtraktive Synthese, da dieses Prinzip meines Wissens von jeder "Wavetable"-Soundkarte nachvollzogen werden kann.
PCM

2.12 LA Synthese
Die LA-Synthese nahm erstmals ein Phänomen des menschlichen Ohres wahr. Es wird dabei davon ausgegangen, dass das Ohr in den ersten Bruchteilen einer Sekunde in der Lage ist, einen Klang zu bestimmen (z. B. ob es sich um ein Klavier oder um Streichern handelt). Die LA-Synthese macht sie dieses Phänomen zunutze, indem es gesampelte Einschwingvorgänge in die Klangerzeugung mit einbezieht. Für die Sustain-Phase des Klanges werden dabei synthetische Wellenformen herangezogen.So setzt sich beispielsweise ein Streichensemble aus der gesampelten Attack-Phase eines echten Streichensembles und einer synthetischen Sägezahnschwingung für die Sustain-Phase zusammen. Das Ohr lässt sich täuschen und bewertet den Gesamtklang als ein vermeintlich echtes Streichensemble. Vorteil dieser Syntheseform: geringer Sample-Speicher bei relativ hoher Klangtreue.
Entwickelt wurde diese Synthese-Form quasi aus der Not heraus (mangelnder und teurer ROM-Speicher 1987) von Roland
AI-Synthese Advanced Integrated Synthese (AI-Synthese)
Auch hier haben wir es prinzipiell mit der Subtraktiven Synthese zu tun. Die Grundklänge liefert hier ein Sample-ROM,in welchem gesampelte Klänge enthalten sind. KORG hat diese Syntheseform praktisch als konsequente Weiterentwicklung der DWGS-Synthese betrieben, weswegen im Sample-ROM der mit der AI-Synthese arbeitenden Synthesizer auch DWGS-Wellenformen wiederzufinden sind.
Die weitere Klangbearbeitung ist mit der Subtraktiven Synthese im wesentlichen identisch, wenngleich KORG mit der AI²-Synthese (AI-Synthese der 2. Generation) mit einigen zusätzlichen Features aufwartet (Waveshaping etc.).


AWM

2.13 Vektor-Synthese
Hierbei handelt es sich eigentlich um gar keine Syntheseform, denn die eigentliche Klangbearbeitung wird davon nicht betroffen. Der SEQUENTIAL PROPHET VS oder auch die KORG WAVESTATION arbeiten z. B. nach dem Prinzip der Subtraktiven Synthese. Die YAMAHA-Synthesizer TG 33, SY 22 und SY 35 gar mit Mischformen aus AWM- und FM-Synthese.
Das besondere an der Vektorsynthese ist jedoch die Art und Weise, wie bis zu vier verschiedenen Grundklänge dynamisch miteinander gemischt werden können. War bislang nur eine statische Angleichung von Klangfarben im z.B. Stack-Modus möglich, so können Vektorsynthesizer (PROPHET VS, KORG WS-Serie, YAMAHA SY 22, SY 35 und TG 33) mit Hilfe des Vektorsticks dynamisch miteinander gemischt werden. Das Besondere daran ist,dass diese Vektormischung programmiert werden kann (was z.B. den KAWAI K 1 als Vektorsynthesizer ausschliesst). Man bewegt diesen Vektorstick beliebig (Mittelstellung = alle Klanganteile sind gleichmässig gemischt) und lässt die Bewegung aufzeichnen. Bei jedem Tastendruck wird nun genau diese vorgenommene Mischung abgefahren, so dass sehr lebendige Klänge entstehen.
Wie aber kommt man nun dazu, den einfachen Vorgang des Mischens von zwei oder vier Quellen mit Vektorsynthese zu bezeichnen. Nun, so einfach ist das Mischen so auch wieder nicht, denn bei der Mischung ist darauf zu achten, dass die Summe aller zwei oder vier Quellen immer 100 Prozent ergibt. Wäre das nicht so, würde die Gesamtlautstärke des Klanges zu hoch oder zu niedrig werden, denn die Addition von 55 Prozent und 60 Prozent Lautstärke ergibt 115 Prozent Lautstärke. Analog lässt sich das relativ leicht erzielen, indem vier Potentiometer über ein Joystick so gekoppelt werden, dass die Bewegung in Richtung A den Lautstärkewert A erhöht und in gleichem Masse den Lautstärkewert B vermindert. In digitaler Technik sind hierfür Berechnungen massgeblich. Und eben eine solche Berechnung folgt dem Prinzip der Vektorberechnung. Komplizierte Erklärungen für ein simples Funktionsprinzip. Diese Berechnungen sind nötig, da ansonsten keine über die Zeit dynamische Steuerung möglich wäre, die sich ja anhand digitaler Zahlenwerte festhalten lässt.
Nähere Informationen zur Vektor-Synthese finden sich auch bei der Katalogisierung der WAVESTATION. Sequential Circuits:
Prophet VS
Yamaha:
SY-22
Korg:
Waverstation
DWGS-Synthese Im Prinzip Bedient man sich hier der subtraktiven Synthese, nur daß die Wellenformen der Oszillatoren digital nachgebildet und gespeichert wurden. Es sollte das Erstellen von bestimmten Klängen erleichtern, indem man instrument-spezifische Wellenformen anbot. Man konnte natürlich keinen "echten" Flügel-Klang erwarten, aber dennoch war der Sound für die damalige Zeit recht gut, da die Filter analog waren.
Korg:
DW-6000, DW-8000

Quelle:
http://members.surfeu.de/waver2001/s...h_lexicon.html


LINK zu einem deutschen Synthesizer-Lexikon:
http://www.synthesizer-lexikon.de/


www.giana-brotherz.com
j-son
Super Crazy Ill Bomb!!!!

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Benutzerbild von j-son
20-02-2004, 22:32

du bekommst den preis für den längsten ersten post hier bei EA!!!!

welcome aboard!!!!


_____________________________

Die schlimmste Eigenschaft der Dummen ist Ihre Logik.
 
Registriert seit: Mar 2003
Beiträge: 2.719
j-son ist offline
karmalard
Mike Litoris

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Benutzerbild von karmalard
21-02-2004, 10:59

SUPER!

diesen thread hab ich mir gewünscht!!!


...alles was ich wollte, war mein Soundteppich, der hat die Beatz erst so richtig schön gemütlich gemacht.

NOTWENDIGKEIT IST DIE PUFFMUTTER DER KREATIVITÄT!

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Acidmoon
bye bye baby!

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21-02-2004, 11:01


Original geschrieben von karmalard
diesen thread hab ich mir gewünscht!!!


"Ich weiß, was du letzten Sommer gepostet hast!"

OP war am 25.06.2k3
 
Beiträge: n/a
karmalard
Mike Litoris

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Benutzerbild von karmalard
21-02-2004, 11:09

echt?
zeig mal den link...


...alles was ich wollte, war mein Soundteppich, der hat die Beatz erst so richtig schön gemütlich gemacht.

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Acidmoon
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21-02-2004, 11:16

Link?
Du bist doch mitten drin - und nich nur dabei [oder so]
 
Beiträge: n/a
karmalard
Mike Litoris

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Benutzerbild von karmalard
21-02-2004, 11:23



...alles was ich wollte, war mein Soundteppich, der hat die Beatz erst so richtig schön gemütlich gemacht.

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KEMIE-TRAUMA
$@#%!!

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Benutzerbild von KEMIE-TRAUMA
21-02-2004, 19:47

greetz @ sola...

ist jetzt scho das 2. ma dass ich auf nem board jemand seh, denn ich vorher schon ma auf nem board gesehen hab...

cool...das internet ist doch kleiner als man denkt...


greetz kemie...


:: :: ::

Ken Rockwell never focus, everything moves into his DoF...
WISSING
A D minor - R.I.P.
Thumbs up
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Benutzerbild von WISSING
21-02-2004, 19:52




Original geschrieben von KEMIE-TRAUMA
ist jetzt scho das 2. ma dass ich auf nem board jemand seh, denn ich vorher schon ma auf nem board gesehen hab...




Zitat von Psychotronic:
und dann steht da einfach nur "Bitte warten"... für immer.

WISSING
A D minor - R.I.P.

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Benutzerbild von WISSING
21-02-2004, 19:53

interesting thread btw. wertvoller input!



Zitat von Psychotronic:
und dann steht da einfach nur "Bitte warten"... für immer.

Moogulator
Telechinesin™

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Benutzerbild von Moogulator
21-02-2004, 20:21

nur sind erklärungen wie "digitale synthesizer sind die ,die digital sind" ?

das programm konnte nicht beendet werden ,weil das programm nicht beendet werden konnte oderso

da ich so ein riesenposting vermeiden wollte,hab ich nur einen link gepostet..
(http://www.synthesizers.de/synthesizer-grundlagen.html)

aber es ist natürlich auch ein grosses thema..
schon allein der begriff DCO wird gern als digtial bezeichnet,obwohl es nur bedeutet,das dieser oszillator digital gesteuert wird..

aber das schimmert auch in dem obigen ding durch: klangerzeugung!! die meisten synthesizer sind hybrid! also eine mischform..
im volksmund wird das hybride aber oftmals auf eine gewisse tiefe der digitalisierung genutzt.. ein ESQ1 ist digital,ein wave oder microwave auch.. auch wenn es eigentlich ein digital oszillierendes system mit analogen filtern ist..

ein roland jx3p ist aber klar ein analoger,wie auch ein mfb synth oder neuere synthesizer,deren OSCs oft sogar komplett digital sind..

meint: es ist ein schwammbegriff,der durch eine gewisse volkstümlichkeit auch mehr verschwimmt..

vermutlich werden einige leute selbst die VAs unter analog suchen..
was an werbung und auch teilweise komischen infos liegt..

das soll keine kritik sein, eher eine aussage,die hoffentlich erhellend ist..

achja: digital oder analog an sich ist nicht gut oder schlecht. es ist nur eine technik


Ja! und mehr
delphy_star
Registrierter Benutzer

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21-02-2004, 23:49


Original geschrieben von Moogulator

achja: digital oder analog an sich ist nicht gut oder schlecht. es ist nur eine technik

black or white...
 
Registriert seit: Feb 2004
Beiträge: 60
delphy_star ist offline
Moogulator
Telechinesin™

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Benutzerbild von Moogulator
22-02-2004, 02:11

neger oder nich?
dazu immer gern:
http://www.elektropolis.de/ssb_anzeige_90_10.htm


Ja! und mehr
Acidmoon
bye bye baby!

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22-02-2004, 08:26


Original geschrieben von Moogulator
neger oder nich?

Also sind VAs gewissermaßen Mischlinge!?
Deswegen versteh ich mich mit meinem Körgchen so gut!
 
Beiträge: n/a
Moogulator
Telechinesin™

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Benutzerbild von Moogulator
02-05-2004, 14:41

hier noch was über FM synthese, geht anders ran als bei mir.. also lohnenswert:
http://home.arcor.de/mfiedler/fm/fm.html

gab auch mal ein keys special dazu und summa schreibt auch feine artikel dazu..

muss ja nich immer moogulator sein


ja: neger sind cool und ich find sogar das wort gut.. phonkee pharbe! findste auch,oder?
meine 808 (der erste industriell gefertigte neger) ist immernoch nicht wieder da *schnüff*


Ja! und mehr
soundshifter
Registrierter Benutzer
fm ... ja bitte !
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Benutzerbild von soundshifter
02-05-2004, 17:34

hey,

fm ist für mich mein "soundshift"


der link ist echt gut !
erstmal drucken und dann lesen !?!?!!
mfg


SoundShifter
--------------------------
SOUNDSHIFTER
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VIRB - web2.0
Moogulator
Telechinesin™

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Benutzerbild von Moogulator
06-12-2004, 04:22

so, die alten audiofiles zum synthdiplom sind nun wieder online..

AUDIO DOWNLOAD
unter punkt 8)

synthdiplom audio..


Ja! und mehr
soundshifter
Registrierter Benutzer

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Benutzerbild von soundshifter
29-12-2004, 22:25

ja dann saugen ..... !

THX


SoundShifter
--------------------------
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